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News: Stadt Osnabrück sucht grüne Gebäude für den Naturschutzpreis 2021

Bewerbung ab sofort möglich

Gebäude mit Dach- und/oder Fassadenbegrünung sind ein wichtiger Bestandteil der urbanen grünen Infrastruktur im Stadtgebiet von Osnabrück.

Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen sowie Vereine, die ihre Gebäude begrünt haben, tragen damit zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Osnabrück bei. Diesen wichtigen Beitrag möchte die Stadt Osnabrück gemeinsam mit der Haarmann Stiftung – Umwelt und Natur beim diesjährigen Naturschutzpreis mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeld würdigen.

Klimaerwärmung, Versiegelung sowie zunehmende Emissionen durch Verkehr, Industrie und Haushalte bei gleichzeitiger Verringerung des Grünanteils sind nur einige Gründe, warum sich die Innenstadt aufheizt. Acht bis zehn Grad Temperaturunterschied zwischen dem stark versiegelten und schlecht durchlüfteten urbanen Raum und den städtischen Randgebieten oder der freien Landschaft sind in den Sommermonaten keine Seltenheit und werden in Zukunft immer häufiger auftreten. In entsprechender Ausgestaltung können Begrünungen von Dächern oder Fassaden an Gebäuden jeglichen Typus dem entgegenwirken. Begrünte Flächen sind kühler und klimatisieren viel effektiver. Begrünte Gebäude haben neben den positiven Auswirkungen auf das Stadtklima noch weitere Vorteile: Lärmminderung, Luftschadstoffbindung, Regenwasserrückhaltung und -verdunstung, Wärmedämmung, Schaffung zusätzlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere sowie Förderung der biologischen Vielfalt in Städten sind nur einige Beispiele.

Teilnahme und Bewerbung:

Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Bewerbungen aus dem Stadtgebiet Osnabrück werden bis zum 15. September 2021 entgegengenommen.

Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen oder Vereine aus der Stadt Osnabrück sind aufgerufen, sich mit ihrer Gebäudebegrünung um den Naturschutzpreis 2021 zu bewerben.

Voraussetzung ist dabei:

Die Gebäudebegrünung ist ökologisch und klimatisch bedeutsam. Für Dachbegrünungen gilt eine Mindestgröße von 50 Quadratmetern. Dabei ist eine Summe aus mehreren Gebäuden in räumlichem Zusammenhang auch möglich. Bei Fassadenbegrünung gibt es keine zusätzlichen Bedingungen.

Wer sich bewirbt, sollte durch Fotos, Videos oder mit Hilfe einer Präsentation die Begrünung beschreiben und ihre Besonderheiten hervorheben. Ob eine persönliche Besichtigung der Gebäude durch die Fachjury in diesem Jahr stattfinden wird, bleibt aufgrund der Corona-Pandemie offen. Eventuell erfolgt die Beurteilung also nur auf Grundlage der Bewerbung.

Bewerbungen sind per Post an den Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8, 49084 Osnabrück oder gerne per E-Mail an umwelt@osnabrueck.de zu schicken.

Auch Vorschläge sind willkommen. Fragen werden unter der Telefonnummer 0541 3233173 beantwortet.

Noch gut zu wissen: Seit 2019 fördert die Stadt Osnabrück über das Förderprogramm „Grün statt Grau“ freiwillige Maßnahmen zur Begrünung von Gebäuden und Entsiegelungsmaßnahmen für private, unternehmerische und institutionelle Grund- und Gebäudebesitzer.

Nähere Informationen stehen unter www.osnabrueck.de/gruen-statt-grau zur Verfügung.

Foto: Quelle Daniel Jeschke