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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

zur Förderung der Artenvielfalt

Einsatz fürs Klima! Artenvielfalt steigern!  Anlage einer Streuobstwiese, einer Vogelschutzhecke sowie Pflanzung von 200 Bäumen

Gemeinsam werden an diesem Tag eine Streuobstwiese (basierend auf alten Obstsorten), eine sehr artenreiche Vogelschutzhecke (6 Meter breit, etwa 50 Meter lang, bestehend aus verschiedenen Wildgehölzen (mit Beeren)) und etwa 200 Bäume angelegt und gepflanzt.

Die Pflanzaktion lässt etwa 50 Teilnehmer zu.

Dank an die Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG für das Sponsoring der Bäume sowie Erik Ballmeyer für die Mitkonzeption der Obstwiese.

Verpflegung:

Natürlich gibt es auch wieder eine leckere tierleidfreie BIO-Verpflegung für alle.  Die Verpflegung (ausschließlich Bio, tierleidfrei, geringe CO2-Äquivalenzwerte) wird vom „Venner Grill“ bezogen. Lecker! Natürlich gibt es auch viele leckere und kühle Bio-Getränke.

Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro gebeten.

420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm.

Bitte (wenn irgendwie möglich) Schaufeln, Spaten, Schubkarren, Arbeitshandschuhe…mitbringen.

Datum: Sonntag, der 21. November 2021 von 11:00 bis 13:30 Uhr

Ort: Ostercappeln/Venne, Mühleninsel

Kosten: keine, außer s. freiwillige Spende für die Verpflegung

Veranstalter: Umweltschutz und Lebenshilfe gUG

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

Weitere Informationen sind hier zu entnehmen

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– Was jede/r über nachhaltiges Investieren wissen muss

(Lesung: Jennifer Brockerhoff "Grüne Finanzen")

Nachhaltigkeit wird immer mehr zur Richtschnur unseres Umgangs mit Geld. Um den Klimaschutz voranzubringen, setzt die Europäische Union derzeit eine Strategie für ein nachhaltiges Finanzsystem um, das aus dem seit längerem bestehenden Trend zum „grünen Geld“ einen Systemwechsel machen wird.

Die Düsseldorfer Fachberaterin für Nachhaltiges Investment Jennifer Brockerhoff erkennt in dieser Entwicklung nicht nur Herausforderungen für bisherige konventionelle Anlagestrategien institutioneller Anleger, sondern auch Chancen für Privatanleger. Also für alle, die zugleich mit der eigenen finanziellen Absicherung und Vorsorge etwas für den Wandel zu einem nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzsystem tun möchten. Für diese Zielgruppe hat sie jetzt den Ratgeber „Grüne Finanzen. Von Altersvorsorge bis Geldanlage" geschrieben.

Dabei geht sie systematisch und auch für Einsteiger nachvollziehbar vor, indem sie rät, nicht einfach z. B. „nach einem spannenden Vortrag oder einem engagierten Beratungsgespräch in Bauminvestments, Direktbeteiligungen in Mikrokrediten oder Direktbeteiligungen an erneuerbaren Energien“ zu investieren. Sondern sich erst einmal mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Anlageklassen auseinanderzusetzen – „damit nicht die Glückshormone allein die Entscheidung treffen“.

Brockerhoff erläutert allgemeinverständlich nicht nur die verschiedenen Anlageoptionen und was daran nachhaltig sein kann, sondern geht auch auf die grundsätzlichen strategischen Fragen ein, vor denen Privatanleger stehen. Richtig oder falsch ist dabei nicht nur eine Frage des Wissens über Finanzmärkte und Anlageprodukte. „Sich der eigenen Glaubenssätze zum Thema Geld bewusst zu werden, ist ein essenzieller Bestandteil der Finanzbildung“, stellt die Autorin fest. Und auch die eigenen Kriterien, die man als Anleger an Nachhaltigkeit stellt, spielen eine Rolle. Zertifikate, Siegel und Ratings nehmen einem die Entscheidung nicht ab, ob man nun z.B. in Greenbonds, in ETFs oder in einen Mikrofinanzfonds investiert.

Nachhaltige Geldanlagen schneiden oftmals besser ab als konventionelle Anlagen und seit dem Börseneinbruch im Gefolge der Corona-Krise im Frühjahr 2020 haben sich aktive nachhaltige Investmentfonds zum Teil deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Wer die Welt und gleichzeitig seine finanzielle Situation verbessern oder absichern möchte, ist deshalb gut beraten, wenn er/sie sich näher mit nachhaltigen Anlageoptionen auseinandersetzt.

Datum: Donnerstag, der 25. November 2021 ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: in der stratum lounge in Berlin oder online

Veranstalter: stratum GmbH

Teilnahme: eine Anmeldung ist erforderlich.

Melden Sie sich hier rechtzeitig an! Es gibt nur eine begrenzte Platzanzahl. Sie können auch per Livestream dabei sein. Der Link wird kurz vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer:innen verschickt.

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zur Förderung der Artenvielfalt

Anpflanzung einer artenreichen Vogelschutzhecke (auch zur Umwandlung von CO2)Schaffung einer Vogelschutzhecke als Bestandteil des XXL-Insektenbiotopes in der Netter Heide. Auch für Familien mit Kindern geeignet. Leckeres tierleidfreies BIO-Essen 

  • Erstellung einer ca. 70 Meter langen Vogelschutzhecke zur Förderung der Artenvielfalt.
  • Pflanzung von über 1000 Heckensetzlingen.
  • Einzäunung der Hecke gegen Rehverbiss.
  • Ausbau des Insektenlehrpfades im „Businesspark Netter Heide“

Auch Hecken binden sehr viel CO2:

Zitat: „Das überraschende Ergebnis: Pro Hektar werden in einer Hecke im Verlauf von 20 bis 50 Jahren 2,1 bis 5,2 Tonnen Kohlenstoff gebunden – fast genauso viel wie in Wäldern. Dies kann mit der hohen Dichte an Ästen und Zweigen in Hecken und den guten Wachstumsbedingungen in der Agrarlandschaft erklärt werden. Besonders viel Kohlenstoff wird auch in den Wurzelstöcken der Hecken gebunden.“

Bitte (wenn irgendwie möglich) Schaufeln, Spaten, Schubkarren, Arbeitshandschuhe…mitbringen.

Verpflegung:

Die Verpflegung (ausschließlich Bio, tierleidfrei, geringe CO2-Äquivalenzwerte) wird beim Bioladen „Dicke Eiche“ (Bissendorf) eingekauft  Veganes Brot, Aufstriche, Salat…Viele unterschiedliche Biogetränke. Der Bioladen fördert zudem die lokale Landwirtschaft durch den Verkauf entsprechender Produkte.

Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro gebeten.

420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm.

Datum: Samstag, der 27. November 2021 von 10:00 bis 13:00 Uhr

Kosten: keine, außer s. freiwillige Spende für Verpflegung

Ort: Businesspark Netter Heide, Netter Platz 6, 49090 Osnabrück

Veranstalter: Umweltschutz und Lebenshilfe gUG

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

Weitere Informationen sind hier erhältlich

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zur Förderung der Artenvielfalt

Baumpflanzaktion für etwa 50 Personen, auch für Familien mit Kindern geeignet!

Bei der Pflanzaktion werden 5000 m² artenreich aufgeforstet. Unter Beratung eines lokalen Försters wurden 15 Baumarten ausgewählt, um Monokulturen vorzubeugen. Zudem werden etliche Arten gepflanzt, die als Hitzeresistent gelten. Gemeinsam Bäume pflanzen macht Spaß!

Verpflegung:

Für alle Personen wird es eine tolle Verpflegung geben. Tierleidfrei, CO2-arm, BIO. Alle Drinks (Säfte, Tee, Limonade, Bier, Punsch etc.) sind gleichfalls BIO. Die Produkte werden über „Georgs Bioladen“ in Melle erworben.

Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro gebeten.

420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm.

Datum: Samstag, der 11. Dezember 2021 von 11:00 bis 13:30 Uhr

Kosten: keine, außer einer freiwilligen Spende s. unter Verpflegung

Ort: Vessendorfer Straße 71, 49326 Melle

Veranstalter: Umweltschutz und Lebenshilfe gUG

Teilnahme: Eine Anmeldung ist hier erforderlich.

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#DBUdigital Online-Salon

Aktuelle Szenarien zur Klimaentwicklung zeigen, dass die Klimaziele von Paris durch Reduktion der Treibhausgasemissionen allein sehr wahrscheinlich nicht mehr zu erreichen sein werden. Mittelfristig wird eine zusätzliche aktive Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre notwendig sein. Ein möglicher, vergleichsweise schnell umsetzbarer Beitrag solche sog. negativen Emissionen zu realisieren ist es, Biomasse durch Pyrolyse zu verkohlen und die gewonnene Pflanzenkohle im Boden oder anderen Umweltmedien zu speichern.

Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) empfiehlt der Bundesregierung, wie andere, an Nachhaltigkeitskriterien und dem Vorsorgeprinzip orientierte Strategien für die Anwendung von CO2-Entfernungsmaßnahmen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund diskutieren vier Expertinnen und Experten im #DBUdigital Online-Salon die Chancen und Risiken der Nutzung von Pflanzenkohle für den Klimaschutz.

Begrüßung:

Alexander Bonde, Generalsekretär der DBU

Teilnehmende:

  • Prof. Dr. Karen Pittel, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, Zentrum für Energie, Klima und Ressourcen des ifo Instituts und Professur für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Claudia Kammann, Institut für angewandte Ökologie, Hochschule Geisenheim University
  • PD Dr. Axel Don, Institut für Agrarklimaschutz,
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut Hansjörg Lerchenmüller, European Biochar Industry Consortium e.V., Träger Deutscher Umweltpreis 2012

Moderation:

Dr. Hans-Christian Schaefer, DBU

Datum: Dienstag, der 14. Dezember 2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: Keine

Ort: Online

Veranstalter: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Teilnahme: eine Anmeldung ist erforderlich. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

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Lesung: Frank Uekötter "Einfach war gestern- Über Umweltpolitik in unruhigen Zeiten"

Frank Uekötter „ist ein deutscher Umwelt-, Technik-, Wissenschafts- und Landwirtschaftshistoriker“, sagt uns Wikipedia. Was Wikipedia nicht verrät, ist, dass es sich bei ihm im einen Akademiker handelt, „der sich immer mal wieder zwischen alle Stühle setzt“, wie er von sich selbst sagt. Was er u.a. seit 2017 als umweltpolitischer Kolumnist des FOCUS-Magazins unter Beweis stellt. Aus dieser publizistischen Tätigkeit heraus ist sein jüngstes Buch „Einfach war gestern. Über Umweltpolitik in unruhigen Zeiten“ entstanden.

In neun Kapiteln und einem Nachwort belegt er darin, „wie deutsch unser Umweltdenken nach wie vor ist“, was heißen will: Wie sehr es von einem nicht selten verzerrten Blick auf Probleme wie Plastiktüten, Waldbrände, Glyphosat und Gentechnik bestimmt wird. An konkreten Beispielen weist er nach, dass zu viel „Globalität“ und „visionäre Blaupausen“ in der Umweltdebatte der Sache nicht gerecht werden. Und er führt vor, wie es aussieht, wenn man aus der intellektuellen „Komfortzone“ heraustritt und zu Einsichten kommt wie der, dass

  • nicht der Krebsverdacht gegen Glyphosat das Problematische an dem Pestizid ist
  • Konsumenten sich im Supermarkt vom Etikett „ohne Gentechnik“ ungerechtfertigt beruhigen lassen
  • es beim Klimawandel gar nicht um die Frage geht, ob man der Wissenschaft folgen sollte oder nicht.

Mit Verve fordert Uekötter, der geisteswissenschaftliche Umweltforschung an der Universität Birmingham lehrt, eine „neue Generation umweltpolitischer Macher“, die der sedierten politischen Kultur und der „Verhandlungsdemokratie“ in unserem Land etwas entgegenzusetzen haben und „weniger über Bewusstsein reden und mehr über konkrete Ziele und Mittel“.

Datum: Donnerstag, der 16. Dezember 2021 ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: in der stratum lounge in Berlin oder online

Veranstalter: stratum GmbH

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich.

Melden Sie sich hier rechtzeitig an! Es gibt nur eine begrenzte Platzanzahl. Sie können auch per Livestream dabei sein. Der Link wird kurz vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer:innen verschickt.

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zur Förderung der Artenvielfalt

Bäume und Vogelschutzhecke pflanzen - mit ökologischer Weihnachtsfeier (mit kleinen Geschenken für Kinder)

Biotopgestaltung für etwa 25 Personen und, auch für Familien mit Kindern geeignet!

Bio-Glühwein, Kinderpunsch…und leckere Kekse..Tannenbäume einpflanzen, die dann richtig groß werden, Tannenbaum schmücken, Stollen essen….

Bei der Pflanzaktion werden 2000 m² artenreich aufgewertet. Unter Beratung eines lokalen Försters wurden 15 Baumarten ausgewählt, um Monokulturen vorzubeugen. Zudem werden etliche Arten gepflanzt, die als Hitzeresistent gelten. Gemeinsam Bäume pflanzen macht Spaß!

Verpflegung:

Für alle Personen wird es eine tolle Verpflegung geben. Tierleidfrei, CO2-arm, BIO. Alle Drinks (Säfte, Tee, Limonade, Bier, Punsch etc.) sind gleichfalls BIO. Die Produkte werden über „Georgs Bioladen“ in Melle erworben.

Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro gebeten.

420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm.

Datum: Samstag, der 18. Dezember 2021 von 11:00 bis 13:30 Uhr

Kosten: keine, außer eine freiwillige Spende für verpflegung s. oben

Ort: Gelbe Riede/ Lerchenstraße, 49324 Melle

Veranstalter: Umweltschutz und Lebenshilfe gUG

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

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Lesung: Magret Rasfeld "FREI DAY - Die Welt verändern lernen"

 Dass Schülerinnen und Schüler streiken müssen, um sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu engagieren, findet Margret Rasfeld absurd. Denn „sie tun, was sie eigentlich in der Schule lernen sollten“, meint die frühere Chemie- und Biologielehrerin, Schulleiterin und Begründerin einer schulreformatorischen Bewegung, die sich „Schule im Aufbruch“ nennt.

Warum findet Friday for Future aber nicht in der Schule statt, sondern auf der Straße? Auch die seit langem in der Bildungsszene herumgeisternde „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat ja anscheinend die Schulen nicht zu einem Ort des Nachhaltigkeitslernens gemacht.

In ihrem Buch „FREI DAY – Die Welt verändern lernen!“ gibt Margret Rasfeld eine Antwort auf diese Frage. Eine Antwort, die nicht theoretisch ist, sondern auf ihren eigenen Erfahrungen beruht, die sie vor allem als Schulleiterin in Berlin gemacht hat. An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) konnte sie umsetzen, was Schule heute eigentlich überall sein müsste – ein Ort, an dem Lernen nicht „darauf reduziert wird, Dinge von der Tafel abzuschreiben oder Arbeitsblätter auszufüllen“. Am ESBZ wurden erfolgreiche neue Formen des Lernens erprobt, die die Selbstständigkeit, den Wirklichkeitsbezug und die Sinnhaftigkeit in den Vordergrund stellen:

  • Beim Projekt „Verantwortung“ übernehmen alle Jugendlichen in den Klassen sieben und acht für ein Jahr oder länger eine selbstgewählte soziale oder ökologische Aufgabe mit echter Verantwortung.
  • Mit den „Lernbüros“ können sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben bis neun jeden Morgen selbst entscheiden, was sie lernen wollen: Mathe, Englisch, Deutsch oder Natur & Gesellschaft (dazu gehören die Themenbereiche Geografie, Geschichte, Sozialkunde).Für jedes dieser Fächer gibt es einen Raum.
  • Das Projekt „Herausforderungen“ bedeutet, dass die jungen Leute der Jahrgänge acht, neun und zehn zu Beginn des Schuljahres drei Wochen Zeit bekommen, um hinaus in die Welt zu gehen und eine Herausforderung zu meistern, die sie sich selbst ausgesucht und eigenständig vorbereitet haben. 150 Euro haben sie pro Person, um für Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung zu bezahlen.

Wenn unsere Schulen die Kinder und Jugendlichen wirklich auf die Zukunft vorbereiten sollen, ist Margret Rasfeld überzeugt, dann muss ein neues Lernformat geschaffen werden, das solche Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten allen Schülerinnen und Schülern (und auch den Lehrkräften) überall und kontinuierlich ermöglicht. Bei dem von ihr vorgeschlagenen FREI DAY handelt es sich „um mindestens vier Stunden pro Woche, die in der Kernunterrichtszeit stattfinden, damit das Format strukturell verankert ist“. Der FREI DAY müsste außerdem für alle Jahrgänge eingeführt werden, um jahrgangsübergreifende Teams und längerfristige Projekte möglich zu machen.

Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat bislang keine spezifische, nachhaltige Kompetenzen vermittelnde Didaktik und Methodik hervorgebracht. Mit dem FREI DAY liegt erstmals ein erprobtes Konzept vor, das unsere Schulen tatsächlich zu einem zukunftsfähigen Ort machen könnte.

Datum: Mittwoch, der 26. Januar 2021 ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: in der stratum lounge in Berlin oder online

Veranstalter: stratum GmbH

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich.

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Lesung: Stefanie Graefe, Karina Becker "Mit Resilienz durch die Krise?"

Resilienz ist in der Psychologie ursprünglich als Persönlichkeitseigenschaft von Kindern und Jugendlichen beschrieben worden, die unter schädlichen Umfeldbedingungen weniger litten und traumatisiert wurden als andere. In der Folge wurden psychologische Programme entwickelt, um entsprechende Eigenschaften und Verhaltensweisen gezielt zu fördern. Längst ist das Konzept in die allgemeine psychologische Lebensberatung eingewandert und hat eine Flut von Ratgeber-Literatur und Trainingsprogrammen ausgelöst. So weit ist die Karriere des Resilienz-Konzepts sachlich nachvollziehbar. Aber wieso ist „Resilienz inzwischen zu einer machtvollen Leitorientierung“ in der gesellschaftspolitischen Sphäre geworden, die sogar das Zauberwort „Nachhaltigkeit“ ablöst? Die Soziologinnen Karina Becker und Stefanie Graefe untersuchen diese Frage in dem von ihnen herausgegebenen Band 4 aus der Bibliothek der Alternativen (oekom verlag) unter dem Titel „Mit Resilienz durch die Krise?“

Stefanie Graefe zeigt auf, wo der Paradigmenwechsel von „Nachhaltigkeit“ zu „Resilienz“ stattfindet – von der Arbeitswelt bis zur Entwicklungszusammenarbeit – und diskutiert die Frage, ob Resilienz nicht dazu beiträgt, bestehende Verhältnisse zu zementieren. Oder ist es gar nicht sinnvoll, das Resilienz-Konzept aus der Sphäre der Individualpsychologie in die der Gesellschaftspolitik zu holen?

Datum: Donnerstag, der 3. Februar 2021 ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: in der stratum lounge in Berlin oder online

Veranstalter: stratum GmbH

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich.

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Lesung: Dieter Kramer "Es gibt ein Genug

Schon vor über 40.000 Jahren konnten die Menschen mit Feuer umgehen. Da wundert es einen schon, dass der technologische Fortschritt nicht schon viel früher eingesetzt hat und schneller vorangeschritten ist. „Was haben die Menschen denn die ganze Zeit gemacht?“, zitiert der Ethnologe Dieter Kramer seine Frau. Tatsächlich waren die Menschen dieser „Vorzeit“ uns darin überlegen, einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln. Sie zeigen uns, dass auch große menschliche Gemeinschaften mit Wohlstand und Fülle des Reichtums dauerhaft umgehen konnten, ohne zerstörerisch zu wirken. In den teilsesshaften Wohlstandsgesellschaften des Neolithikums gab es keinen Zwang zum ständigen Fortschritt. Sie hatten offenbar ein Problem gelöst, vor dem wir heute stehen.

Unter weitreichender historischer Perspektive beleuchtet Dieter Kramer in seinem Buch „Es gibt ein Genug“ die Entwicklung menschlicher Gesellschaften und das Entstehen und Verschwinden der Kulturen. Diese Perspektive lehrt uns, dass es unstatthaft ist, frühere Geschichtsphasen nur als vormoderne Stufen auf dem Weg zur heutigen Moderne zu interpretieren. Andere Kulturen und Phasen der Geschichte hatten bereits Lösungen für die Nachhaltigkeit gefunden – in der Bronzezeit ebenso wie in der Renaissance. Kramer zeigt auf, was wir daraus für den Übergang zur Postwachstumsgesellschaft lernen könnten, vor dem wir heute stehen.

Dabei spielt der „informelle Sektor“ in den Volkwirtschaften eine große Rolle. Er ist bedeutsamer als die heutige Wirtschaftspolitik annimmt, für die es fast ein Tabu darstellt, dass Menschen freiwillig in diesem Sektor bleiben und ihn nicht nur als Warteschleife für den formellen Sektor betrachten.

Am 9. Februar präsentiert Dieter Kramer sein „unkonventionelles“ Buch, das einen neuen Blick auf die aktuelle Postwachstumsdebatte wirft und eher undramatisch in den Suchbewegungen, experimentellen Pfaden und molekularen Wandlungen unserer heutigen Gesellschaft die Vorboten eines neuen nachhaltigen Zeitalters aufspürt.

Datum: Mittwoch, der 9. Februar 2021 ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: in der stratum lounge in Berlin oder online

Veranstalter: stratum GmbH

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich.

Melden Sie sich hier rechtzeitig an! Es gibt nur eine begrenzte Platzanzahl. Sie können auch per Livestream dabei sein. Der Link wird kurz vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer/innen verschickt.

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