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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

mit „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert und Anja Floetenmeyer-Woltmann

Die Stadt Osnabrück lädt gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück und dem Kreis Steinfurt Hauseigentümerinnen und -eigentümer zu einem digitalen Informationsabend ein. Thema sind Wärmepumpen im Ein- und Zweifamilienhaus. Das kostenlose Webinar am Dienstag, 2. Dezember, von 17 bis 19.30 Uhr bietet eine kompakte Orientierung für alle, die sich mit dem Heizungstausch beschäftigen und klare, verlässliche Informationen wünschen.

Der Abend wird gestaltet von „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert – bekannt durch seinen YouTube-Kanal, bundesweite Vortragsreihen und seine Fachbücher – sowie Anja Floetenmeyer-Woltmann, Mitglied im Wärmepumpen-Beirat der Europäischen Kommission und Veranstalterin der Wärmepumpen-Infotage. Beide führen durch die wichtigsten Schritte eines Heizungsprojekts und geben praxisnahe Hinweise für typische Gebäudetypen.

Schwerpunkte des Online-Abends sind Wärmepumpen im Ein- und Zweifamilienhaus. Dabei wird das Thema Gebäudeeignung verständlich erklärt und es gibt Infos zu aktuellen Förderprogrammen und finanzieller Unterstützung sowie Kosten, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung. Außerdem werden konkrete Schritte vom ersten Check bis zur Fachbetriebsanfrage dargestellt und es gibt eine Live-Fragerunde.

Die kostenfreie Anmeldung erfolgt über https://waermepumpen-infotag.de.

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Kräftiges Blau und der lange Sporn machen ihn einzigartig

Der Acker- oder Feldrittersporn (Consolida regalis) ist eine wahre Zierde der Getreideäcker. Man findet ihn bisweilen aber auch an Wegrändern, auf Brachen oder frisch aufgeschobenen, lehmigen Erdhaufen. Die Pflanze bevorzugt einen kalkhaltigen, humosen Lehmboden und kommt in Deutschland vom nordöstlichen Tiefland bis in die kalkreicheren Mittelgebirge und das Voralpenland vor, ist jedoch westlich des Rheins, im Norden und Nordwesten Deutschlands selten beziehungsweise fehlt dort ganz. Als Ackerpflanze ist sie in den Gebieten mit vorherrschender Grünlandnutzung natürlich kaum zu finden. Der Ackerrittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist wie viele seiner Verwandten leicht giftig. Medizinisch wurde er eingesetzt, weil man ihm eine harn- und wurmtreibende Wirkung zuschrieb.

Der Ackerrittersporn leuchtet oft schon von weitem kräftig dunkelblau aus den Rändern von Getreideäckern oder auch auf frischen Erdhaufen. Farbe und Blütenform machen ihn unverwechselbar. Die einjährige Pflanze wird bis zu vierzig Zentimeter hoch. Der Stengel ist stark verästelt. Sie hat wechselständige Blätter mit langen, schmalen Zipfeln. Die Blätter sind zwei- bis dreifachgeteilt. In lockeren Trauben stehen die tiefblauvioletten Blüten mit fünf Blütenhüllblättern. Auffällig ist der bis zu 2,5 Zentimeter lange Blütensporn, dem die Pflanze ihren Namen verdankt. Die Pflanze blüht von Mai bis September.

In Gesellschaft von Kornbblume und Adonisröschen

Der Ackerrittersporn ist durch die Unkrautbekämpfung mit Herbiziden, eine effektive Saatgutreinigung und den Verlust von Ackerrändern durch immer größere Ackerschläge sehr selten geworden. Mit ihm gehören seine Begleiter, wie Sommeradonisröschen, Haftdolde, Frauenspiegel oder auch die Kornblume zu den vom Aussterben bedrohten Ackerwildkrautgesellschaften. Örtlich kommt der Rittersporn oft nur noch auf Ödland vor.

Der Feldrittersporn ist ein klassischer Vertreter der Segetalflora, also der Wildpflanzen auf Äckern. In der Neolithischen Revolution vor etwa 9000 Jahren wurde der Ackerbau im fruchtbaren Halbmond Mesopotamiens erfunden und hat sich anschließend mit Migrationsbewegungen bis nach Europa ausgebreitet. Mit Emmer, Einkorn, Weizen, Gerste und anderen Kulturpflanzen kamen auch viele Wildpflanzen, die in den neu entstandenen Lebensräumen passende Standortbedingungen vorfanden. Mit der Zeit entwickelte sich ein artenreiches Zusammenspiel von Ackerwildkräutern, feldbewohnenden Tieren und den von Menschen angebauten Nutzpflanzen. So sind für uns Mohn, Kornblume und Kamille, aber auch Feldhamster, Feldhase, Feldlerche und Rebhuhn unmittelbar mit dieser Landschaft verknüpft und nicht wegzudenken.

Gefährdet durch Unkrautbekämpfung und Saatgutreinigung

Was über Jahrtausende entstand, wird nun in nur wenigen Jahrzehnten zerstört: Mit dem Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln, mit der zunehmenden Mechanisierung und Bodenbearbeitung bewirkt die intensive Landwirtschaft, dass die Vielfalt sowohl an Kulturpflanzen aber auch Wildpflanzenarten erheblich reduziert wird. Auch die Saatgutaufbereitung ist ein wichtiger Grund für die Abnahme der wild wachsenden Pflanzen auf den Äckern, da ihre Samen nun nicht mehr wie früher mit denen der Kulturpflanzen ausgebracht werden. Diese Maßnahmen waren und sind so effektiv, dass die Arten der Segetalflora heute zu den am stärksten gefährdeten Pflanzen gehören.

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Weltweit relevant – nur in Osnabrück im Kino

Ein packender Film, große Namen und ein hochaktuelles brisantes Thema: Mit dem ARD-Spielfilm „Verschollen“ bringt die Marketing Osnabrück GmbH am Donnerstag, 27. November, ein einmaliges Kinoereignis in die Stadt. Gezeigt wird der Film in der Hall of Fame – Kino de Luxe, nur wenige Tage nach seiner Präsentation auf der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien. Gesprächsgäste sind der Regisseur Daniel Harrich, die Schauspieler Benjamin Sadler und Luka Omoto sowie mitwirkende Wissenschaftler. Es ist bundesweit der erste und bislang einzige öffentliche Abend zum Film.

Der investigative Thriller erzählt die Geschichte eines deutschen Umweltwissenschaftlers, der im brasilianischen Urwald spurlos verschwindet. Sein Vater Klemens Stadler (Axel Milberg) glaubt nicht an einen Unfall – und begibt sich selbst auf die Suche. Dabei stößt er auf ein Netz aus Macht, Lügen und Profitgier – und auf die Frage, was Glaubwürdigkeit im Zeitalter des Klimawandels bedeutet. „Wir freuen uns, mit ‚Verschollen‘ nicht nur ein filmisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema aufzugreifen“, sagt Regisseur Daniel Harrich. „Es geht um Verantwortung – und darum, was wir bereit sind, für echten Klimaschutz zu tun.“ Der Spielfilm sei dabei so nah an der Realität, „wie es die Anwälte gerade noch erlauben“, so Harrich. Er erhielt für das von ihm entwickelte Genre des investigativen Spielfilms das Bundesverdienstkreuz und fast 20 weitere Auszeichnungen. Mehrere seiner Filme führten zu juristischen Ermittlungen und politischen Konsequenzen.

Parallel zum Spielfilm entstand die Dokumentation „Verschollen – Die Doku“, die bereits in der ARD ausgestrahlt wurde und in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Sie zeigt die realen Hintergründe des Films: den weltweiten Handel mit CO₂-Zertifikaten, die Auswirkungen internationaler Aufforstungsprojekte und die Folgen für Menschen, Natur und Klima. Film und Doku decken einen der größten Greenwashing-Skandale unserer Zeit auf. […]

Im Anschluss an die Vorführung stehen Regisseur Daniel Harrich, die Schauspieler Benjamin Sadler und Luka Omoto, die wissenschaftliche Beraterin Dr. Kathrin Meinhold sowie Johannes Zahnen vom WWF für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Das Kinoevent versteht sich als Einladung zum Dialog. Die Kombination aus Spielfilm und Gespräch schlägt Brücken – zwischen Information und Emotion, Wissenschaft und Alltag, globalen Zusammenhängen und persönlicher Haltung. Dabei werden auch die Gefahren während der Dreharbeiten ein Thema sein.

Produziert wurde „Verschollen“ im Rahmen des ARD-Schwerpunkts „Wald“ zur Weltklimakonferenz COP30. Das Produktionsteam war auf Einladung des Bundesumweltministeriums in Belém (Brasilien) vor Ort, um Film und Dokumentation einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. […]

Das Kino-Special beginnt um 19.30 Uhr mit der Filmvorführung. […]

Tickets sind ab sofort in der Hall of Fame Osnabrück und online unter osnabrueck.hall-of-fame.online erhältlich. Der Eintritt beträgt 5 Euro, die Einnahmen werden an ein Umweltbildungs-projekt gespendet.

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Projekt fördert Bewegung und trägt zu einem sicheren Schulweg bei

Mit einem gelungenen Auftakt startete jetzt das Projekt „Walking Bus“ an der Grundschule am Engelgarten. Der „Walking Bus“ ist eine gemeinsame Initiative des Niedersächsischen Turnerbundes und der AOK Niedersachsen und wird in Melle durch den SC Melle begleitet und umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, Kinder sicher, selbstständig und in Bewegung zur Schule zu bringen – unterstützt durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Weg begleiten, Sicherheit schaffen und das Miteinander stärken.

Zum offiziellen Start wurden die Kinder heute Morgen an der Bushaltestelle „Blumen Brauers“ herzlich von der Bürgermeisterin Jutta Dettmann und allen Projektpartnern empfangen und bis zur Schule begleitet, wo im Anschluss eine kurze Begrüßungsrunde mit allen Schülern und Schülerinnen der Schule stattfand.

Michael Röttger, als Schulleiter, hieß die Gäste willkommen und dankte besonders den Eltern, die das Projekt ehrenamtlich unterstützen. Bürgermeisterin Jutta Dettmann begrüßte die Kinder und zeigte sich erfreut darüber, dass sich nun auch die Grundschule am Engelgarten am „Walking Bus“ beteiligt. Die Schule sei in Melle nun die dritte Schule, die sich an dem Projekt beteiligt. Sie betonte, welch tolle Aktion es sei, dass die Kinder nun gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen – das fördere Bewegung und ein gutes Miteinander. Zudem richtete sie ihren Dank an alle Eltern, Ehrenamtlichen und Projektpartnern, die dieses Projekt ermöglichen.

Auch Thorsten Lemke von der Polizei Melle lobte das Projekt ausdrücklich. Er betonte dabei, die gut sichtbaren gelben Überzieher für die Schulranzen, die für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Zudem sei es schön zu sehen, wie die Kinder auf dem Weg zur Schule miteinander ins Gespräch kommen und Freundschaften pflegen. Er würde sich freuen, wenn künftig noch mehr Kinder am Walking Bus teilnehmen.

Mit dem heutigen Auftakt setzt die Schule ein starkes Zeichen für Sicherheit, Bewegung und gemeinschaftliches Engagement – ein Projekt, das zeigt, wie gut Zusammenarbeit funktionieren kann und wie sehr Kinder davon profitieren.

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Wallenhorster Schulen und Kindergärten prämiert

Seit 2016 sind die Schulen und Kindergärten in Wallenhorst im Rahmen des Klimaschutzprojektes in Sachen Energiesparen aktiv. Ziel ist es, den Schülerrinnen und Schülern, aber auch allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern die Bedeutung des Klimawandels näher zu bringen und aufzuzeigen, wie jeder einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen kann. Auf spielerische Weise soll dabei das Energiebewusstsein und das umweltverträgliche Handeln im Rahmen von verschiedenen Aktionen gefördert werden.

Für ihr Engagement im vergangenen Schuljahr zeichneten Bürgermeister Otto Steinkamp und Klimaschutzmanager Stefan Brune die teilnehmenden Schulen und Kindergärten am Montag (10. November) aus. Die Bewertung orientierte sich dabei an der Intensität der pädagogischen Aktivitäten zum Thema Energiesparen und Klimaschutz. []

An dem Klimaschutzprojekt nehmen alle Kindergärten in der Gemeinde Wallenhorst und die Krippe St. Anna sowie die fünf Grundschulen und die Realschule Wallenhorst teil. Aufgrund ihres herausragenden Engagement erhielten alle Kindergärten eine Goldauszeichnung, da alle Einrichtungen so viele Projekte umgesetzt haben, dass die dadurch erzielten Punkte für die höchste Auszeichnungsstufe ausreichten. Auch die Realschule Wallenhorst, die in diesem Jahr erstmalig an dem Projekt teilnimmt, erhielt eine Goldauszeichnung.

Beeindruckt von Bandbreite der Projekte

Insgesamt wurde an die 16 ausgezeichneten Einrichtungen eine Prämiensumme von 8.380 Euro ausgeschüttet. []

Einige der Schulen und Kindergärten präsentierten im Rahmen der Prämierung ihre Projekte, die sie in den letzten Monaten im Bereich Klimaschutz initiiert haben. Sophia aus der vierten Klasse der Katharinaschule begeisterte die Anwesenden mit zahlreichen Projekten. Darunter fallen der Walking Bus, Müllsammel- und weitere Energieaktionen, die somit auch ein tolles Vorbild für andere Einrichtungen sein können. Karin Albers vom Kindergarten St. Raphael zeigte anhand einer selbst erstellten Materialkiste, wie den Kindern spielerisch das Thema Lüften beigebracht wird. Und auch die Realschule Wallenhorst berichtete gleich in ihrem ersten Teilnahmejahr, welche Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte an ihrer Schule angeboten werden.

Rund 400 Tonnen CO2 gespart

Zuvor hatte Nico Thomalsky vom e&u energiebüro aus Bielefeld, der das Projekt pädagogisch begleitet, eine Bilanz seit Beginn des Projektes im Jahr 2016 gezogen. In dieser Zeit wurden insgesamt 1,2 Millionen kWh an Wärme und 120.333 kWh an Strom eingespart. Eine beachtliche Zahl, die umgerechnet zu einer Einsparung von circa 400 Tonnen CO2 führt. []

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Grundschule Lintorf belegt in Bad Essen ersten Platz beim Westenergie Klimaschutzpreis

Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte...

Grundschule Lintorf belegt in Bad Essen ersten Platz beim Westenergie Klimaschutzpreis

Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen. Der erste Platz in der Gemeinde Bad Essen geht an die Grundschule Lintorf und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro belohnt. „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustüre beginnt, zeigt unser Preisträgerprojekt eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können“, sagte Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen.

Im Frühjahr 2025 veranstaltete die Grundschule Lintorf eine Projektwoche zum Thema Bildung nachhaltiger Entwicklung unter dem Titel: Kleine Hände – große Wirkung. Nachhaltigkeit entdecken. „Das Ziel war es, ein Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes des fairen Umgangs miteinander und der Verantwortung für unsere Welt zu vermitteln“, erklärte die Schulleiterin Sabrina Steinmeier. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren Interessen nachgehen und selbst wählen, an welchen Projekten sie teilnehmen möchten – unabhängig von ihrer Klassenzugehörigkeit. Abgeschlossen wurde die Projektwoche mit einer schulinternen Ausstellung in der Pausenhalle, bei der die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern die entstandenen Arbeiten bestaunen konnten. Die Grundschule Lintorf hat mit der Projektwoche ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und kindgerechte Umweltbildung gesetzt.

Lokale Lösungen für die kommunale Gemeinschaft

Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier bahnbrechende Ideen vorantreiben“, sagte Johannes Geers, Kommunalmanager bei Westenergie.

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt.

Energie. Für Euch.

Die Westenergie AG engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit Initiativen wie dem Westenergie Klimaschutzpreis setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Klima- und Umweltschutzaktivitäten von Bürger*innen, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit und zum Wohle des Klimas. Das Ziel: gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn.

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Über das städtische Förderprogramm „Osnabrück saniert“ können weiterhin Zuschüsse für alle Förderbausteine des Programms der Stadt Osnabrück beantragt...

Über das städtische Förderprogramm „Osnabrück saniert“ können weiterhin Zuschüsse für alle Förderbausteine des Programms der Stadt Osnabrück beantragt werden. Und das, obwohl die Nachfrage sehr groß ist, insbesondere nach Zuschüssen für Photovoltaikanlagen und Dämmung von Wohngebäuden. Beim Förderbaustein Wärmeversorgung ist hingegen noch „viel Luft nach oben“.

Im Juli 2025 ist das Förderprogramm mit einer aktualisierten Auflage gestartet. Neu im Programm sind seitdem Zuschüsse für den Bereich Wärmeversorgung: 

  • Nachbarschaften, die sich vorstellen können, eine gemeinsame klimafreundliche Heizlösung umzusetzen, können für eine entsprechende Beratung durch eine Person vom Fach einen Zuschuss beantragen. So lässt sich klären, welche Möglichkeiten für eine gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbaren Energien vor Ort vorliegen und welche Kosten im Falle einer Umsetzung entstehen. Wenn gewünscht, können außerdem für die Moderation von Eigentümerversammlungen zum Thema nachbarschaftliche Wärmeversorgung Zuschüsse in Anspruch genommen werden. Kommt für die klimafreundliche Heizlösung auch Erdwärme in Betracht, kann die erste Bohrung für Geothermie bezuschusst werden. Allerdings nur, wenn die Bohrung anschließend nicht zur Wärmeversorgung genutzt werden kann. Durch die Förderung soll das Risiko einer erfolglosen Bohrung abgemildert werden. Des Weiteren werden eine Heizlastberechnung bei Planung einer neuen Heizung sowie die Optimierung von älteren Anlagen durch einen hydraulischen Abgleich gefördert. 

Die bewährten Zuschussförderungen für Photovoltaikanlagen und Dämmungen sind nach wie vor im Programm enthalten.

Unverbindliche Anfragen zum Förderbaustein Wärmeversorgung sind ausdrücklich erwünscht. Auch alle anderen Fragen zum Förderprogramm „Osnabrück saniert“ werden dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0541 323-3245 gerne durch das Team im Fachdienst Klimaschutz und Umweltplanung, Fachbereich Klima, Natur und Umwelt beantwortet.

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Veranstaltung beim Bürgerverein Haste e.V.

Das Thema Energiewende ist für viele Bürger derzeit ein heiß diskutiertes Thema. In der kommunalen Wärmeplanung ist für den Stadtteil Haste keine zentrale Wärmeversorgung (z. B. durch Fernwärme o. ä.) vorgesehen. Das bedeutet, dass sich jeder Eigentümer für seine Immobilie Gedanken machen muss, wie er in naher oder ferner Zukunft seine Immobilie beheizen kann.

In Zusammenarbeit mit dem Forum Wärmepumpe hat der Bürgerverein Haste e. V. eine öffentliche Vortragsveranstaltung für alle Bürger organisiert.

Rainer Elstro und Dr. Wolfgang Schaefer vom Forum Wärmepumpe und den Scientists for Future Osnabrück erklären die Funktionsweise, Dimensionierung, Wärmequellen, Effizienzoptimierung, Heiz- und Kühlfunktion. Eine anschließende Fragerunde komplettiert den Abend.

Die Plätze sind begrenzt.

Datum: Dienstag, der 9. Dezember 2025, ab 19:00 Uhr

Kosten: keine

Ort: Nackte Mühle, Östringer Weg 18, 49090 Osnabrück

Teilnahme: eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: forum-wp(at)os-klimaneutral.de

Veranstalter: Bürgerverein Haste e. V. und Forum Wärmepumpe

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Online-Seminar

Wie erhalte ich Ökostrom für 10 Cent die kWh mit einer selbst installierten Photovoltaikanlage? Wie das technisch sicher und ganz legal funktioniert, wenn man handwerklich begabt ist, wird hier erklärt.

Dabei stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  • Zeitlicher Ablauf
  • Planungstätigkeit
  • Befestigung der Solaranlage (PV-Module und Wechselrichter)
  • Modul- und Wechselrichterauswahl
  • Wie kann man mehr als ein Balkonkraftwerk als eine gemeinsame PV-Anlagen betreiben?
  • Was muss ein Elektriker machen und was kann man selbst machen?

Die Lernenden können am Ende des Webinars unterschiedliche Systeme analysieren und auf die eigene Situation bei sich zu Hause anpassen.

Die Unterlagen werden Ihnen zur Verfügung gestellt, um alles nachzuvollziehen.

Voraussetzung für den Kurs: Die Teilnehmer:innen sollten an den Kursen "Energiewende 1: Balkonkraftwerke" UND "Energiewende 3: Photovoltaikanlage" teilgenommen haben.

Datum: Dienstag, der 9. Dezember 2025, von 19:00 bis 22:00 Uhr

Kursleitung: Jens Leopold

Kosten: keine

Ort: online

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

Veranstalter: Volkshochschule der Stadt Osnabrück

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Vortrag in Quakenbrück

In diesem Vortrag erfahren Sie das Wichtigste rund um Wärmepumpen und alternative Heizsysteme. Es wird aufgezeigt, wie Wärmepumpen funktionieren, welche Vorteile sie bieten und in welchen Fällen sie besonders effizient sind. Darüber hinaus werden alternative Heizsysteme mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit beleuchtet.

Ziel des Vortrags ist es, praxisnahe Informationen zu vermitteln, die die Entscheidung für das richtige Heizsystem im Gebäudebestand erleichtern.

Datum: Dienstag, der 9. Dezember 2025, von 18:00 bis 20:15 Uhr

Kursleitung: Anke Vonhoff-Rickelt

Kosten: keine

Ort: Mehrgenerationenhaus, Raum 34, Friedrichstraße 37A, 49610 Quakenbrück

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

Veranstalter: Volkshochschule Osnabrücker-Land

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