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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

Ausbauziele, Vergütung, Potenzial

In Niedersachsen gibt es Parkplatzflächen in einer Größenordnung von ca. 3000 Hektar. Überdacht man diese Stellflächen mit Photovoltaik, so könnten ca. 3,5 GW PV-Leistung installiert werden.[...]

Um die in Niedersachsen angestrebten Photovoltaik-Ausbauziele zu erreichen, ist es notwendig, alle verfügbaren Flächen zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik zu nutzen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, ohnehin versiegelte Flächen – wie Parkplätze – möglichst doppelt zu nutzen. Die Parkplatz-Photovoltaik bietet genau diese sinnvolle Möglichkeit zur Doppelnutzung – insbesondere, wenn man bedenkt, dass Parkplatz-Photovoltaikanlagen gut mit einer möglichen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge gekoppelt werden können.

Das Potenzial von Parkplatz-PV, die Ausbauziele, Flächenkulisse und Vergütung wurden im Rahmen der Infoveranstaltung am 06.10. erörtert. Auch die Umsetzung und ein Praxisbeispiel wurden einbezogen. Die Vortragsfolien sowie das Hintergrundmaterial der Referenten aus dem Vortrag können nun als PDFs eingesehen werden.

 

 

 

Das obige Textmaterial stammt z.T. aus einer Zusammenfassung der KEAN. 

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Klimaschutz-Sofortprogramm und Kommunaler Klimaschutz

Die Bundesregierung hat am 28. September 2022 den Klimaschutzbericht 2022 beschlossen. Er enthält den Stand der Klimapolitik zum Juni 2022 und der Klimaschutzprogramme sowie deren Minderungswirkung. Außerdem wird auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland eingegangen.

 

Der Bericht zeigt, dass die Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 erneut gestiegen sind, nachdem im Jahr 2020 ein - wenn auch pandemiebedingter - Rückgang verzeichnet wurde. Die Steigung gegenüber dem Vorjahr beträgt rund 4,5%, was einen Ausstoß von insgesamt 762 Millionen Tonnen Treibhausgase bedeutet. Zwar seien die nationalen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 38,7% gesunken, was seit 2010 unter anderem der Energiewende zuzuschreiben sei. Allerdings bestehe wie bisher die Dringlichkeit, weitere Maßnahmen zu ergreifen und diese sowie bestehende Maßnahmen mit zunehmender Geschwindigkeit umzusetzen.

Für die notwendige Reduzierung der Treibhausgasemissionen spielen der Rückgang der Stromproduktion aus Kohle und der Ausbau Erneuerbarer Energien eine zentrale Rolle. Bereits Anfang Juli 2022 hat die Bundesregierung das größte energiepolitische Gesetzespaket seit Jahrzehnten beschlossen. In diesem Zuge soll sich unter anderem stärker auf Gebäudesanierungen und die Abkehr von fossilen Heizsystemen fokussiert werden. Darüber hinaus wird der Ausbau der regenerativen Energiequellen zu Wasser, an Land und auf dem Hausdach angetrieben.

Der Klimaschutzbericht 2022 verweist außerdem auf das Potenzial von kommunalem Klimaschutz. Im Rahmen des durchgeführten Forschungsvorhabens zu den Wirkungen des kommunalen Klimaschutzes machen BMWK und UBA deutlich, dass der Einsatz von kommunalem Klimaschutzpersonal von hoher Wichtigkeit sei. Städte, Gemeinde und Landkreise mit Klimaschutzmanagement setzen dreimal mehr geförderte und größere Klimaschutzmaßnahmen durch als Kommunen ohne solches Management. Dadurch falle die Einsparung von Treibhausgasemissionen in Kommunen mit Klimamanagement gleich neun Mal höher aus. Deutschlandweit seien Kommunen dazu in der Lage, rund ein Achtel der Gesamtemissionen – also etwa 101 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (bezogen auf das Jahr 2019) - zu beeinflussen. Aus dem Klimaschutzplan 2050 geht bereits hervor, dass die Bundesregierung überprüfen wird, „auf welche Weise es gelingen kann, dem Klimaschutz auch auf regionaler und lokaler Ebene noch ein höheres Gewicht zukommen zu lassen und wie die Kommunen bei eigenen Klimaschutzaktivitäten gestärkt werden können.“

Aktuell befindet sich das sogenannte Klimaschutz-Sofortprogramm 2022 in Abstimmung, welches wesentliche Gesetze, Verordnungen und Maßnahmen für die Einhaltung der Klimaziele in die Wege leiten soll. Erste Maßnahmen von hoher Importanz wurden bereits im Osterpaket vom April festgehalten. Das finale Klimaschutz-Sofortprogramm soll noch dieses Jahr vorgelegt werden.

 

 

Das obige Textmaterial basiert auf einer Pressemitteilung der Bundesregierung sowie auf dem Klimaschutzbericht 2022

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Zum vierten Mal: Stadtwerke-Wettbewerb für regionale Vereine startet

Ab sofort können sich gemeinnützige Vereine aus Stadt und Region wieder um die kostenlose Installation einer Solaranlage auf dem Vereinsdach bewerben – und sich so als Sonnenstromerzeuger von den explodierenden Energiekosten abkoppeln. Bis zu fünfzig Vereine hatten sich jedes Jahr beworben, jeweils drei Vereine wurden ausgewählt. „Angesichts der explodierenden Energiepreise werfen sicherlich wieder viele Vereine den Hut in den Ring“, ist sich Stadtwerke-Vertriebsleiter Bernd Lüttmann sicher.

Wie in den Vorjahren müssen für eine erfolgreiche Bewerbung lediglich zwei Bedingungen erfüllt sein: Das Dach muss dem Verein gehören und technisch für die Installation einer Solaranlage geeignet sein. Der Bewerbungszeitraum beginnt am heutigen 4. Oktober und endet am 30. November. Alle Details und Unterlagen zum Wettbewerb und zur Bewerbung sind online hier zu finden.

Finanziert werden die Vereins-Anlagen aus dem „Klimacent“-Topf eines speziellen Stadtwerke-Ökostromtarifs. Die Kunden dieses Tarifs zahlen freiwillig einen Cent pro verbrauchte Kilowattstunde obendrauf. Die Stadtwerke stocken den Gesamtbetrag mit 25.000 Euro jährlich auf.

 

 

Das obige Textmaterial stammt zum Teil aus einer Pressemitteilung der Stadt Osnabrück.

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Für elektrische Kleingeräte

Offener Treff für alle, die Lust am Basteln haben und lieber reparieren statt wegwerfen. Mit dem Repair Café möchte das MIK Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und damit unnötiges Wegwerfen vermeiden. Falls möglich, wird gemeinsam eine Analyse durchgeführt und ggf. vor Ort repariert, soweit keine speziellen Ersatzteile nötig sind. Es können einfache Reparaturen vorgenommen werden, die in einem überschaubaren Zeitrahmen durchführbar sind.

Datum: Samstag, der 26. November von 14:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: pay what you want

Ort: Pferdestall, Süberweg 50a, 49090 Osnabrück

Veranstalter: MIK Musuem Industriekultur Osnabrück

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erwünscht

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In Melle-Neuenkirchen

Geplant ist ein artenreicher „Miyawaki“-Wald (200 m²), basierend auf ca. 35 heimischen Arten.

Zunächst findet eine intensive Aufwertung des Bodens, beispielsweise durch Stallmist, statt. In diesem konkreten Falle werden sog. „HK-Päds“ (ein zertifizierter Biodünger aus Pferdemist) sowie abgelagerte, ungetrocknete Pferdehinterlassenschaften verwendet. Für eine Schnellkompostierung werden zudem gezielt Kompostwürmer eingesetzt (etwa 20.000 Stück). Für alle Personen wird es Verpflegung geben (tierleidfrei, mit geringen CO2-Werten, BIO). Alle Drinks (Säfte, Tee, Limonade, Bier etc.) sind gleichfalls BIO.

 

Datum: Samstag, der 26. November 2022 ab 11:00 Uhr

Kosten: keine (eine freiwillige Spende von 4,20€ ist gerne gesehen -> 420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre)

Ort: der genaue Ort in Melle-Neuenkirchen wird noch bekanntgegeben

Veranstalter: gUG Umweltschutz und Lebenshilfe

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier über das Formular am rechten Seitenrand erforderlich

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In Osnabrück

Das Konzept: Jede*r bringt etwas Veganes für das Buffet mit und kann dann von allen Speisen essen. Leckere Getränke können dort sehr güngstig erworben werden. Besteck und Geschirr sind ebenfalls da, sowie ein Geschirrspüler.

Datum: Sonntag, der 27. November 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: keine (es wird jedoch eine Spendendose aufgestellt)

Ort: Frankenstraße 25a,49082 Osnabrück

Veranstalter: SubstAnZ (FrAZ)

Teilnahme: eine Anmeldung ist nicht erforderlich

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Aktiv-Angebot

Viele Fledermäuse leben am Piesberg und überwintern im Hasestollen des MIK. Hier bietet sich die seltene Gelegenheit, die Tiere vorsichtig zu entdecken und zu beobachten, ohne sie in ihrem Winterschlaf zu stören. In einem eigenen Bereich der Dauerausstellung zu Fledermäusen erfahren Besucher*innen alles über das verborgene Leben der faszinierenden Tiere und darüber, warum der Piesberg ein bedeutender Ort für den Fledermausschutz ist. Die interaktive Ausstellung mit zahlreichen Präparaten und Exponaten, seltenen Filmsequenzen und einer Kinderspur macht Groß und Klein zuFledermausexpert*innen.

Bitte mitbringen: Warme Kleidung, robuste Schuhe, Taschenlampe.

Das Angebot ist auf Anfrage auch individuell für Gruppen buchbar.

Datum: Sonntag, der 27. November 2022 von 11.00 bis 12:30 Uhr

Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (jeweils inkl. Eintritt) / Kinder 3 Euro 

Ort: Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

Veranstalter: MIK Museum Industriekultur Osnabrück

Teilnahme: eine Anmeldung ist erforderlich, Tickets sind hier verfügbar

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Wie Sie Wärme besser im Haus halten, Heizkosten senken sowie die Förderprogramme nutzen können

Das Dachgeschoss ist im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt? Die Außenwand schimmelt? Rohrleitungen im Keller heizen die Garage unter dem Haus mit? Dafür gibt es Lösungen. Auch kleine Veränderungen senken Energiekosten und erhöhen den Wohnkomfort. In diesem Vortrag wird darüber informiert, wie man mit Eigenleistung und geringem Aufwand die Wärme besser im Haus halten und Heizkosten senken kann. Dazu gibt es Tipps für die geschickte Nutzung von Förderprogrammen für größere Modernisierungen.

Datum: Montag, der 28. November 2022 von 18:00 bis 19:30 Uhr

Referent: Dipl.-Ing. Ingo Sell (Energieberater)

Kosten: keine

Ort: online

Veranstalter: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

 

 

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Onlinetreff

Ein bewusster und nachhaltiger Modekonsum statt "fast fashion"! Es braucht Zeit, ein Paar Strümpfe oder einen Pullover zu stricken. Aber es macht Spaß und entschleunigt: Ein passendes Wollknäul nachhaltig produzierter Wolle in einer schönen Farbe aussuchen, Stricknadeln aus der Schublade holen und schon kann es losgehen. Nach der letzten Masche stolz die eigenen Socken anziehen und sich freuen. Per Videokonferenz die Gelegenheit nutzen in Gemeinschaft zu stricken und sich dabei über Mode, Konsum, Gebrauchtkleidung und Slow Fashion auszutauschen.

Datum: Montag, der 28. November 2022 von 19:00 bis 20:30 Uhr

Dozentin: Ulrike Klorer

Kosten: keine

Ort: online

Veranstalter: KAB Bildungswerk

Teilnahme: eine Anmeldung ist hier erforderlich

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Online-Veranstaltung

Habt ihr euch auch auch schon mal gefragt, was besser für die Umwelt ist – Online Shopping oder der stationäre Einkauf? Und wie viel Energie verbraucht eigentlich das Streaming von Filmen und Musik? In diesem Vortrag geht es darum, die Chancen und Risiken der Digitalisierung für nachhaltigen Konsum darzustellen und die Ambivalenz des Themas anhand von anschaulichen Alltagsbeispielen greifbar zu machen. Zum Abschluss lernen die Teilnehmenden den „Green Consumption Assistant“ der grünen Suchmaschine Ecosia kennen, der nachhaltigen Konsum durch Hinweise bei der Informationssuche im Internet fördert.

 

Datum: Montag, der 28. November 2022 von 16:15 bis 17:45 Uhr

Kosten: keine

Ort: online

Veranstalter: Technische Universität Berlin

Teilnahme: eine Anmeldung ist per Email an a.siebenmorgen(at)campus.tu-berlin.de erforderlich

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