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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

Mehr Nachhaltigkeit im Städtetourismus

Ressourcen schonen, agil handeln und die Resilienz stärken. Die Anforderungen an den Tourismus sind in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen herausfordernder denn je. Allein der Klimawandel stellt die Branche vor gravierende Transformationsprozesse.

Das Niedersachsencamp (NDSC) bietet den Akteuren aus Tourismus, Freizeit und Kultur alle zwei Jahre eine vielseitige Innovations- und Netzwerkplattform. Veranstaltet wird das Format aus Exkursionen, Vorträgen und Workshops vom niedersächsischen touristischen Städtenetzwerk „aboutcities“, dem inzwischen 20 Städte angehören. In diesem Herbst findet das NDSC bereits zum sechsten Mal statt, erstmals in der Friedensstadt Osnabrück.

Eine Anmeldung zum Niedersachsencamp 2024 ist ab sofort hier möglich.

Das Niedersachsencamp (#NDSC24) mit dem Schwerpunkt „Städtetourismus - nachhaltig gedacht“ findet vom 18. bis 20. November 2024 in Osnabrück statt! Das Hybridformat aus Konferenz und Barcamp verspricht fachlichen Austausch auf Augenhöhe, innovative Ansätze und Expertenimpulse für Aktuer:innen der Tourismuswirtschaft. Hauptveranstaltungsort ist die zentral gelegene OsnabrückHalle.

Abgerundet wird das 2,5-tägige Programm durch ein abwechslungsreiches Exkursionsprogramm, welches innovative Akteure und besondere Orte in Osnabrück präsentiert – darunter das Rathaus des Westfälischen Friedens, das Modehaus L&T, das Coppenrath Innovation Centre, und das Felix-Nussbaum-Haus. Abendveranstaltungen in der Hausbrauerei Rampendahl und im Alando Ballhaus bieten viel Raum für entspanntes Netzwerken. Das NDSC richtet sich an alle Beteiligten der touristischen Wertschöpfung: Destinationen und Intermediäre, Agenturen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Hotellerie und Gastronomie sowie Forschende, Studierende, Journalisten und Blogger – ihr seid alle herzlich willkommen! Das NDSC findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt und wird von der Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH und dem niedersächsischen touristischen Städtenetzwerk aboutcities organisiert. Für die Keynote konnte Jacob Sylvester Bilabel, Leiter der Green Culture Anlaufstelle des Bundes und des Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit in Kultur und Medien, gewonnen werden.

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Hole dir deine Belohnung fürs Radfahren!

Auch in diesem Jahr wird fleißiges Radfahren wieder von der Stadt belohnt! Es gibt Benefits bei Partnerbetrieben, Verlosung von Gutscheinen und darüber hinaus kann man die erradelten Coins hiesigen Charity-Partnern spenden: dem Tierschutzverein Osnabrück (Juni), der Kindertafel (Juli) und der Straßenzeitung Abseits (August). Teilnehmen lohnt sich also in jedem Fall!

Weiterführende Informationen zur Kampagne sind unter https://www.bikecitizens.net/osnabruck-benefits zu finden.

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Energiewende & Postwachstum

In Zeiten multipler Krisen, Falschinformationen und genereller Verunsicherung ist es essentiell, verlässliche und umfassende Informationen zu haben. Deswegen präsentieren wir Ihnen heute stolz die Dossiers der Nachhaltigkeit. Zusammengestellt aus den besten Artikeln unserer oekom-Zeitschriften, bieten sie fundierte, disziplinübergreifende Analysen, die über den tagesaktuellen Kontext hinausgehen. Egal ob Energiewende, Klimaanpassung oder Postwachstum, hier finden Sie geprüfte Expertise und spannende Perspektiven.

Zwei Dossiers sind bereits erschienen –  lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie das geballte Wissen der Nachhaltigkeit.

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Pressemitteilung

Neues Fahrzeug im Baugebiet „Westlich Stadtweg“

Seit November 2015 ist Wallenhorst mit zwei Fahrzeugen Standort des Osnabrücker Carsharing-Anbieters Stadtteilauto. 2022 ist das Angebot um ein Fahrzeug auf dem Josefsplatz in Hollage ergänzt worden. Nun steht auch in Rulle ein Carsharing-Fahrzeug zur Verfügung.

Langfristig wird das Carsharing-Angebot in Rulle im Neubaugebiet „Westlich Stadtweg“ seinen Platz finden. In der Hanns-Aderhold-Straße zwischen den Hausnummer 8 und 10 wird dafür ein entsprechender Stellplatz errichtet werden, der auch mit einer Ladesäule ausgestattet wird. So kann das Carsharing-Angebot in Rulle mit einem E-Auto ausgestattet werden. Bevor der Ausbau der neuen Straße erfolgt, wird das Fahrzeug übergangsweise in der benachbarten Jahnstraße in den dortigen Parkbuchten in Höhe der Hausnummer 6 stehen. Als Fahrzeug steht dort zunächst ein Kia Picanto zur Verfügung. Nach dem Umzug auf den Stellplatz in der Hanns-Aderhold-Straße wird das Fahrzeug durch ein E-Auto ersetzt.

Zugangskarte im Rathaus erhältlich

Die Nutzung des Carsharing-Angebots ist denkbar einfach. Eine Registrierung erfolgt online. Im Anschluss muss lediglich ein gültiger Führerschein in Verbindung mit dem Personalausweis im Wallenhorster Rathaus vorgezeigt werden. Hier erhält man gleichzeitig auch die Zugangskarte, mit der die Autos geöffnet werden. Eine Anmeldung ist ebenfalls im Mobilitätszentrum der Stadtwerke Osnabrück am Neumarkt in Osnabrück möglich.

Alternative zum Zweitwagen

„Gebucht werden die Autos per App oder über die Internetseite von Stadtteilauto. Auch per Telefon kann man die Autos buchen“, beschreibt Klimaschutzmanager Stefan Brune, der in Wallenhorst Ansprechpartner für das Carsharing ist, das Vorgehen. „Carsharing ist ein wichtiger Baustein für die klimafreundliche Mobilität“, ergänzt Stadtteilauto-Geschäftsführer Christian Kluck. „Es ersetzt durchschnittlich zehn private Fahrzeuge, da die Nutzerinnen und Nutzer somit auf einen Zweitwagen verzichten können. Das schont wichtige Ressourcen.“

Dies ist auch der Hintergedanke am neuen Standort in Rulle. Der Rat der Gemeinde Wallenhorst hatte bereits 2021 beschlossen, im Baugebiet „Westlich Stadtweg“ ein Carsharing-Fahrzeug vorzuhalten, sobald das erste Haus dort bezogen wird. „Um eine Planungssicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner des Neubaugebietes und weitere potenzielle Nutzerinnen und Nutzer zu geben, spricht die Gemeinde Wallenhorst eine Garantie aus, dass das Carsharing-Angebot mindestens zehn Jahre bereitgehalten wird“, so Brune. Das Carsharing-Fahrzeug im Neubaugebiet stehe natürlich nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Neubaugebiets zur Verfügung, sondern allen Einwohnern von Rulle und Umgebung.

Zugriff auf die ganze Flotte

Neben den Fahrzeugen in Rulle, Hollage und Wallenhorst können registrierte Kundinnen und Kunden auch die weiteren Fahrzeuge der Stadtteilauto-Flotte in Osnabrück nutzen. Wallenhorster Nutzerinnen und Nutzer erhalten zudem vergünstigte Sonderkonditionen. So entfällt unter anderem in den ersten drei Monaten die Grundgebühr.

Weitere Informationen

 

Fragen rund um das Thema Carsharing in Wallenhorst beantwortet Klimaschutzmanager Stefan Brune gern unter Telefon 05407 888-740. Auch das Team von Stadtteilauto steht unter Telefon 0541 6854458 sowie im Mobilitätszentrum der Stadtwerke Osnabrück am Neumarkt gern zur Verfügung. Informationen im Internet gibt es unter www.stadtteilauto.info.

Bildunterschrift: Christian Kluck und Stefan Brune (von links) mit dem neuen Carsharing-Auto in Rulle.

Dieser Text stammt von der Gemeinde Wallenhorst.

 

 

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Er zählt zu den absoluten Frühaufstehern im Vogelreich und ist ein häufiger Gartengast: Der Hausrotschwanz ist mit großem Abstand zum „Gartentier des...

Mit einem Wahlergebnis von 42,8 Prozent ist der Hausrotschwanz bei der diesjährigen Gartentierwahl als klarer Sieger hervorgegangen. Er erhielt 4.363 der insgesamt 10.202 abgegebenen Stimmen. Die Zauneidechse belegt den zweiten Platz mit 2.181 Stimmen. Ebenfalls zur Wahl standen in diesem Jahr der Rotfuchs (1.687 Stimmen), der Tigerschnegel (1.078 Stimmen), die Zebraspringspinne (490 Stimmen) und der Ligusterschwärmer (403 Stimmen).

 „Der Hausrotschwanz ist mit seinem markanten Gefieder und Gesang leicht zu erkennen und obendrein ein faszinierender Flugkünstler und Insektenfänger. Kein Wunder also, dass er zu den beliebtesten tierischen Gartengästen gehört, wie die diesjährige Gartentierwahl zeigt. Als anpassungsfähiger Kulturfolger kommt der Hausrotschwanz bei uns noch häufig vor und seine Bestände sind stabil. Das unterscheidet ihn von vielen anderen Vogelarten. Vom dramatischen Vogelsterben in unseren Landschaften ist er bisher kaum betroffen“, erklärt Florian Amrhein, Pressesprecher der Heinz Sielmann Stiftung.

Zwitschern, Pause, Knirschen, Zwitschern

So etwa lässt sich der typische Gesang des Hausrotschwanzes beschreiben. Bereits im März kann man ihn bei uns hören. Dabei beginnt er nicht nur früh im Jahr, sondern auch früh am Tag: Bis zu zwei Stunden vor Sonnenaufgang singt der männliche Hausrotschwanz schon seine Lieder. Damit zählt er zu den absoluten Frühaufstehern unter den heimischen Singvögeln. Auch tagsüber ist er ein ausdauernder Sänger, der durchaus mehrere Stunden lang zwitschert.

Um ihn zu entdecken, hilft oft der Blick nach oben: Hausrotschwänze suchen sich als Singwarten gern frei- und hochliegende Orte. Baumkronen zählen dazu, Gipfel von Steinhaufen und die Giebel von Dächern. Das Gefieder der Männchen ist anthrazitfarben, das der Weibchen eher bräunlich. Gemeinsam ist ihnen der namensgebende rostrote Schwanz, der sich selbst aus der Entfernung noch gut erkennen lässt. Er zittert häufig auf und ab, vor allem beim Singen, vom Vogel oft begleitet durch Knicksen und Wippen. Häufig verwechselt wird der Hausrotschwanz mit seinem engen Verwandten, dem Gartenrotschwanz, der entgegen seines Namens deutlich seltener in unseren heimischen Gärten vorkommt.

Klimawandel beeinflusst Zugverhalten

Der Hausrotschwanz ist dagegen ein regelmäßiger Gartenbesucher. Hier jagt er Insekten, später im Jahr ergänzt er seine Ernährung durch Beeren. Ursprünglich lebte er bevorzugt in Bergregionen und war ein klassischer Felsenbrüter. Doch wie es sein Name andeutet, hat der Hausrotschwanz über die letzten 250 Jahre zunehmend menschliche Baustrukturen als Quartier entdeckt: Hausfassaden, Dachgiebel und Mauern etwa. Hier sucht er sich kleine Nischen, in denen er sein Nest bauen kann. Bei der Wahl seines Nistplatzes ist er eher anspruchslos. Sanierungen von Hausfassaden und Dächern können allerdings auch ihn aus seinem Revier verdrängen.

Bis zu drei Mal im Jahr brütet der Hausrotschwanz, während er in Mitteleuropa weilt. Die Monate zwischen November und März verbringt er meist in seinem Überwinterungsgebiet, das von Nordafrika bis in den Nahen Osten reicht. Im September und Oktober, kurz vor der Abreise, kann man die Männchen noch einmal deutlich singen hören. Sie bekräftigen damit schon mal ihren Revieranspruch – für die Zeit nach ihrer Rückkehr aus der Überwinterung. Infolge des Klimawandels kommt es aber immer häufiger vor, dass der Hausrotschwanz deutlich kürzere Strecken zieht oder die Reise nach Süden gar nicht mehr antritt und in unseren Gefilden überwintert.

Mit naturnahen Gärten wertvolle Lebensräume schaffen

Die Publikumswahl zum „Gartentier des Jahres“ wird bereits seit 2010 von der Heinz Sielmann Stiftung veranstaltet. Mit der Aktion macht die Stiftung auf die ökologische Bedeutung von Gärten und zugleich auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft aufmerksam.

Der Text stammt von der Heinz-Sielmann-Stiftung und ist hier zu finden.

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Die Parkplätze, auf denen die begrünten Sitzmodule ein Jahr lang standen, werden in Kürze dauerhaft in Grünflächen umgewandelt.

Die mobilen Stadtgärten in der Osnabrücker Innenstadt sind umgezogen. Die vier neuen Standorte wurden von Bürgerinnen und Bürgern bei einer Online-Befragung im Dialog- und Beteiligungsportal der Stadt vorgeschlagen. 

In den vergangenen Tagen wurden die mobilen Stadtgärten von einer Fachfirma an ihre neuen Standorte verfrachtet:

  • Hasestraße 10
  • Lortzingstraße 2/4
  • Dielingerstraße 3
  • Schillerstraße (gegenüber von Hausnummer 15)

Die mobilen Stadtgärten wurden im Mai 2023 auf vier Parkplätzen innerhalb des Osnabrücker Wallrings installiert und sollen gemäß einem Ratsbeschluss nach jeweils einer Saison weiterziehen. Die Parkplätze an den bisherigen Standorten werden dann dauerhaft begrünt, drei der vier alten Flächen zudem mit Sitzgelegenheiten und Abfallbehältern ausgestattet. Durch diese Entsiegelung entstehen dauerhaft mehr Grün und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, und bei starkem Regen kann mehr Wasser abfließen. So tragen die mobilen Stadtgärten im Kleinen zu einer Verbesserung des Stadtklimas bei. Die Entsiegelung der alten Standorte – Hasestraße 33/34, Domhof 2, Bierstraße 9/10 und Johannisfreiheit 12A – beginnt ab Montag, 10. Juni.

Das Projekt wird aus EU-Fördermitteln im Rahmen „Perspektive Innenstadt“ finanziert. Die Europäische Union hat dazu die REACT-EU-Initiative mit einer Fördersumme von 55 Milliarden Euro ins Leben gerufen. Niedersachsen erhält davon rund 205 Millionen Euro. Vor Ort umgesetzt und betreut werden die mobilen Stadtgärten vom Referat Mobile Zukunft, dem Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) und den Fachbereichen Umwelt und Klimaschutz sowie Geodaten und Verkehrsanlagen.

Der Text stammt von der Stadt Osnabrück und ist hier zu finden.

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Watt können wir tun?

Niederländisch-dänisch-deutsches Verbundprojekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen des historischen Deichbaus und entwickelt Handlungsempfehlungen für die Zukunft zum Schutz von Mensch und Natur

Angesichts des globalen Klimawandels und des damit verbundenen Meeresspiegelanstiegs stehen der Küstenschutz sowie die Erhaltung des Ökosystems Wattenmeer vor neuen Herausforderungen. Hier setzt das neue Verbundprojekt WADWAD mit Beteiligung von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven an. Ziel des über vier Jahre laufenden und mit 2,3 Millionen Euro geförderten Projektes ist es, für das Wattenmeer einen trilateralen Aktionsplan zur Bestimmung von innovativen, klimabeständigen und ökosystembasierten Land-Meer-Übergangszonen sowie konkrete, lokale Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht hierbei die Schaffung von Wissen über die regionalen Auswirkungen der komplexen Zusammenhänge von Sedimentdynamik, Klimawandel und Ökosystemverlusten.

Das Wattenmeer ist Heimat für Millionen von Zugvögeln, seltenen Pflanzen und unzähligen Meeresbewohnern. Dieses einzigartige Naturgebiet von globaler Bedeutung erstreckt sich entlang der Küsten Dänemarks, Deutschlands und der Niederlande und zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe.  „Die heutige Wattenmeerküste ist in ihrer Ausdehnung und auch Beschaffenheit ein Resultat anthropogener Küstenschutzmaßnahmen, die vor über 700 Jahren mit dem Bau der Deiche begannen“, erklärt Dr. Achim Wehrmann von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und fährt fort: „Große Teile dieser ehemaligen Land-Meer-Übergangszonen sind dadurch heute künstlich von den wichtigsten sedimentologischen und ökologischen Prozessen abgekoppelt.“

Die Folgen des Deichbaus und der anschließenden Nutzung der eingedeichten Flächen sind vielfältig: Landabsenkung durch Torfabbau und Entwässerung, Grundwasserversalzung und erhöhte Überschwemmungsgefahr durch das Niveaugefälle zwischen Marsch und Deichvorland. „Durch den Verlust dieser natürlichen Übergangszonen hat das Küstensystem seine Resilienz verloren und gleichzeitig hat der Druck auf die dortige Biodiversität zugenommen“, fügt Wehrmann hinzu.

Der Wilhelmshavener Meeresforscher ist einer der Leiter des Verbundprojektes „WADWAD. WAD was – WAD can we do?“, welches nun über einen Zeitraum von vier Jahren mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek gefördert wird. Gemeinsam mit Forschenden aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland möchten die Wissenschaftler*innen von Senckenberg am Meer einen trilateralen Aktionsplan für die Land-Meer-Übergangszonen entwickeln, der auf einer Synthese bestehender Forschungsergebnisse zur Sedimentdynamik, zum Meeresspiegelanstieg und zu Anpassungsmaßnahmen an der Küste basiert. Dabei sollen in einem „Think Tank“ mit Expert*innen verschiedener Disziplinen naturbasierte Zukunftsszenarien entwickelt werden, die auch eine Bewertung der sozialen Akzeptanz durch Verwaltungen, Bürger*innen aus Küstenregionen und weiteren Interessengruppen beinhalten.

„Angesichts des globalen Klimawandels und des damit verbundenen Meeresspiegelanstiegs stehen das einmalige Ökosystem Wattenmeer sowie der Schutz unserer Küstenregionen vor neuen, schwerwiegenden Herausforderungen“, so Wehrmann und weiter: „Wir möchten in dem Projekt ökosystembasierte Anpassungsszenarien entwickeln, die konkrete, lokale Lösungsansätze bieten.“

Dafür nutzt das Projektteam bestehende Datensätze zur Sedimentverteilung, Litho- und Chronostratigraphie und Paläoökologie, die von den niederländischen, deutschen und dänischen Partnerinstitutionen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus erfolgt unter anderem eine geowissenschaftliche Datensynthese, sowie die Ausarbeitung wissenschaftlicher sedimentologischer Leitlinien für die Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Die Erstellung GIS-basierter „Heatmaps“ dient beispielsweise der Risikoanalyse verschiedener Stressoren und als Datengrundlage zur Entwicklung von Richtlinien für Entscheidungsträger*innen.

„Das Forschungsprojekt WADWAD wird uns helfen, die komplexen Belastungen des Wattenmeeres besser zu verstehen. Es ebnet zudem den Weg zur gesellschaftlichen Transformation, indem wir Handlungsoptionen aufzeigen und Strategien für Managementmaßnahmen entwickeln. Darüber hinaus bildet WADWAD eine neue Brücke zwischen Ländern, Disziplinen, Instituten und verschiedenen Interessengruppen“, schließt Wehrmann.

Der Text stammt von der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und ist hier zu finden.

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Eine Kooperationsveranstaltung der Nackten Mühle und dem Forum Osnabrück für Kultur und Soziales (FOKUS) e. V.

Es wird faktisch galaktisch. Das Universum ist unvorstellbar groß und verbirgt viele Geheimnisse. Drache Valentin hat jede Menge Fragen, zum Beispiel diese: Gibt es auf der Milchstraße auch Kakao? Wenn sich viele Planeten anziehen, ziehen sich dann auch welche aus? Oder: Wer dreht die Erde und warum geht das nicht schneller? Gratis Karussellfahren fände er richtig gut, typisch kleiner Drache! Aber natürlich wird sich diese Veranstaltung sich während eines kleinen Milchstraßenspaziergangs auch ernsthaften Fragen widmen und dabei einiges lernen. Außerdem wird gemeinsam überlegt, wie man ein echter Klimasuperheld werden kann. Man kann sich auf ein spannendes und lustiges Weltraumabenteuer mit Tina Birgitta Lauffer und Drache Valentin freuen.

Datum: Freitag, der 12. Juli 2024 um 15:00 Uhr

Referentin: Tina Birgitta Lauffer

Kosten: keine

Ort: Nackte Mühle, Östringer Weg 18, 49090 Osnabrück

Teilnahme: offen für alle

Veranstalter: Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e. V. in Kooperation mit der nackten Mühle

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Biologische Station Haseniederung

Diese Gruppe erntet, kocht und isst gemeinsam im Naturgarten der Biologischen Station Haseniederung. Dabei lernen die Teilnehmenden, wie man klimaschonend ohne lange Transportwege und Verpackung leckere, saisonale Gerichte zubereiten kann.

Datum: Freitag, der 12. Juli 2024 um 18:00 Uhr

Kosten: Unkostenbeitrag für zugekaufte Lebensmittel, Spenden sind willkommen!

Ort: Biologische Station Haseniederung, Alfseestraße 291, 49594 Alfhausen

Teilnahme: Eine Anmeldung ist per Email bis zum 09.07.2024 erforderlich.

Veranstalter: Biologische Station Haseniederung e. V.

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Naturführung in Bad Laer

Schlendern, verweilen, den Blick weiten und die Hände Rinde und Blätter ertasten lassen – beim „Waldbaden“ darf die Badebekleidung getrost zu Hause gelassen werden. Dafür wird in die Atmosphäre der Natur eingetaucht. Auf dieser achtsamen Wanderung erfahren Teilnehmende den Wald mit allen Sinnen in seiner ganzen Schönheit. 

Datum: Samstag, der 13. Juli 2024 von 15:00 bis 17:00 Uhr

Kosten:

  • 8 Euro pro Person
  • ermäßigt 6 Euro pro Person (Gästekarte)

Ort: Wanderparkplatz, Auf dem Blomberg 2, 49196 Bad Laer

Teilnahme: Eine Anmeldung ist bis zum 12. Juli 2024,17:00 in der Tourist-Information oder unter Tel. 05424 / 2911-88 erforderlich.

Veranstalter: Bad Laer Touristik GmbH

Kontakt: 

Bad Laer Touristik GmbH
Glandorfer Straße 5
49196 Bad Laer

Telefon: 05424 / 2911-88
Webseite: www.bad-laer.de 
E-Mail: touristinfo(at)bad-laer.de 

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