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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

Neben dem neuen und informativen Solardachkataster wurde ein Rund-Um-Paket von Stadt und Stadtwerken mit vielen weiteren Elementen und Angeboten für...

100 Prozent erneuerbarer Strom für die Versorgung der Stadt Osnabrück im Jahr 2050 - das ist eines der Ziele des Masterplans 100 % Klimaschutz, den der Rat im Juli 2014 beschlossen hat.

Mit Windkraftanlagen allein kann die Stadt dieses Ziel nicht erreichen. Stattdessen setzt sie darauf, Solarstrom auf Dächern zu erzeugen.

Die Stadt Osnabrück hat das zuletzt 2012 aktualisierte Solardachkataster mit neuen Funktionen und einem neuen Wirtschaftlichkeitsrechner hinterlegt, mit dem sich alle Dächer hinsichtlich ihres Potenzials für die Eigenstromversorgung interpretieren lassen. Ziel ist im Jahr 2050 auf den Dächern 16 Mal so viel Solarstrom zu erzeugen, wie zurzeit.

Dabei unterstützt der neue Renditerechner: Er zeigt, wieviel Kapital und Zeit benötigt werden, bis sich die Investition in eine Solarstromanlage bezahlt gemacht hat. „Die Investition in Photovoltaik lohnt sich“, betont Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Sie lohnt sich für den einzelnen Hausbesitzer, für die Stadt und auch für das Gewerbe.“

Mittlerweile gibt es 1.200 Photovoltaikanlagen, die rechnerisch den Jahresstromverbrauch von ca. 5.000 Durchschnittshaushalten decken. Osnabrück gehört im norddeutschen Vergleich der Großstädte zur Spitzengruppe. Die deutliche Senkung der Einspeisevergütung hat in den vergangenen beiden Jahren bundesweit zu einem deutlichen Einbruch der Anschlusszahlen geführt.

Stadt und Stadtwerke Osnabrück werden das neue Werkzeug in den kommenden Monaten in der Solaroffensive 3.0 nutzen, um Bürgern, Gewerbe und Industrie eine Reihe neuer Programme und Aktionen vorzustellen, die den Trend der vergangenen beiden Jahre umkehren sollen. „Wir wissen, dass sich immer mehr Kunden unabhängig machen und mit selbst erzeugtem Solarstrom versorgen möchten“, erläutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. „Allerdings ohne sich um die Details der Planung, des Baus und des Betriebs ihrer Solaranlage kümmern zu wollen“. Hier knüpfen die Stadtwerke mit ihrem maßgeschneiderten „Rundum-Sorglos“-Paket SOLARkomplett an. „Das aktualisierte Solardachkataster liefert die erforderlichen Basisinfos, wir das Know-how für die richtigen Lösungen.“

Das neue Solardachkataster ist online erreichbar unter www.osnabrueck.de/solardachkataster. Mehr Informationen zu SOLAR-komplett gibt es unter www.swo.de/solarkomplett.

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Gemeinsam genießen und der Umwelt etwas Gutes tun!

Ein besonderes Angebot für die Einwohner der Hufeisen-Region (Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen aTW., Hasbergen, Wallenhorst): Kochabende für den Klimaschutz in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede, organisiert von der ILE Hufeisen.

In kleinen Gruppen bereiten Sie zusammen mit einer anerkannten Diätassistentin leckere Gerichte zu, die das Klima und den Geldbeutel schonen. Vom restefreien Kochen bis zur regionalen Küche - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! Daneben erhalten Sie viele weitere Informationen, etwa über die Lagerung und die Klimabilanz von Lebensmitteln.

Näheres über die acht Termine, Themen und die Anmeldungen finden Sie unter http://www.ilek-hufeisen.de/projekte-mehr/machs-einfach.html

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Über den Sommer alles übers Gärtnern erfahren

In Zusammenarbeit mit der ILE und der LEB bietet der Verein "Leben und Lernen" in diesem Sommer für Familien die Möglichkeit, das Gemüsegärtnern kennen zu lernen, sich Anregungen für die Anlage eines eigenen Gemüsegartens zu holen, Erfahrungen im Gemüsegärtnern mit anderen auszutauschen und Freude am gemeinschaftlichen Tun zu entwickeln.

Die Termine finden ab April einmal monatlich auf dem Aktiv-Hof Nemden statt. Näheres entnehmen Sie dem beigefügten Infoblatt.

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Klimaschutz abseits des klassischen Unterrichts vermitteln

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

liebe Klimaschutz-Interessierte,


die Datenbank „KLIMA.lernen“ des Landkreises Osnabrück unterstützt Sie dabei, in der Stadt und im Landkreis Ziele für Exkursionen und Aktivitäten zum Thema Klimaschutz ausfindig zu machen. Schüler aller Jahrgangsstufen werden mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel in Zukunft häufiger konfrontiert werden. Neben der Erläuterung der Problematik ist hierbei besonders wichtig, Lösungsansätze aufzuzeigen und einen anschaulichen Einblick in die Thematik zu ermöglichen.

Sie haben die Chance, unsere Kinder und Enkel auf eine der größten Herausforderungen der Gegenwart vorzubereiten. Nutzen Sie diese Datenbank als Unterstützung dafür: www.klimalernen-Lkos.de

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Das eigene Dach in dem überarbeiteten Solardachkataster einsehen

Seit sechs Jahren dient es Hausbesitzern schon als Einstieg in das Thema Sonnenenergie: das Solardachkataster des Landkreises Osnabrück. Ab sofort ist die Website in einer komplett überarbeiteten Version verfügbar und bietet eine Fülle von Informationen in besonders übersichtlicher Darstellung. Wer mit Solarzellen auf dem Dach Strom erzeugt oder mit Kollektoren die Wärme einfängt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Soweit, so gut. „Aber Hand aufs Herz: Richtig spannend wird es vor allem dann, wenn die Anlage eine lohnende Rendite abwirft“, sagt Referatsleiter Michael Fedler. „Oder wenn die Solarmodule dafür sorgen, dass man zumindest teilweise unabhängig vom Energielieferanten und dessen Preisschwankungen ist.“

Wer einen Blick in das neue Solardachkataster wirft, sieht schnell, dass auf vielen Dächern beides möglich ist: Ein hoher Grad an Autarkie verbunden mit deutlichen Einsparungen durch die Eigennutzung der erzeugten Energie.

Was im ersten Moment kompliziert klingen mag, wird beim Blick auf die Website umgehend deutlich: In vier Schritten zeigt das Kataster, wie sich die Sonnenenergie am besten einfangen lässt, und zwar individuell für jedes Dach im Kreisgebiet. Projektleiter Timo Kluttig: „Zunächst sucht der Nutzer auf der Karte oder per Adresseingabe das eigene Haus. Dann legt er die eigenen Prioritäten fest: Was soll erzeugt werden: Strom oder Wärme? Soll ein Stromspeicher eingebaut werden? Wird ein Kredit aufgenommen?“ In den folgenden Schritten kann der Benutzer die Belegung des Daches mit Solarmodulen ganz nach Wunsch variieren und sich schließlich den Ertrag der Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren berechnen lassen.“ Der Clou dabei: Der Interessent hat stets im Blick, wie sich die verschiedenen Varianten auf die Rendite und die Autarkie auswirken. Kluttig: „Der Nutzer bekommt schnell ein Gefühl dafür, welche Änderung zu welchem Ergebnis führt.“

Die Programmierung der Seite übernahm das Büro Geoplex aus Osnabrück. Dessen Leiter Frederik Hilling ergänzt: „Das Kataster wurde von Grund auf überarbeitet und basiert nun auf einem neuen System. Dadurch sind jetzt Aktualisierungen schneller möglich und die Anwendung ist auch auf dem Tablet zu nutzen“.

Geblieben ist aber die Internetadresse: Unter www.solardachkataster-LKOS.de ist das Angebot ab sofort verfügbar.

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