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News - Aktuelles rund um das Thema "Klimaschutz"

Eine Untersuchung zu emotionaler Belastung, Bewältigungsstrategien und Unterstützungsangeboten im Kontext von Klimawandel

Der Bericht „Junge Menschen in der Klimakrise“ stellt Untersuchungsergebnisse zu psychischen und emotionalen Belastungen junger Menschen in Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimakrise vor. Ein Fokus liegt dabei auf der Situation junger Klimaaktivistinnen und -aktivisten.

Der Bericht basiert auf einer Literaturanalyse, auf Ergebnissen einer repräsentativen Online-Befragung sowie qualitativen Interviews. Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland ist angesichts des Klimawandels und anderer Umweltprobleme von negativen Emotionen wie Angst, Trauer, Wut und Ungerechtigkeitsempfinden betroffen. Für Aktivistinnen und -aktivisten können weitere Belastungen im Kontext ihres Engagements hinzukommen.

Im Bericht werden Resilienzfaktoren, Bewältigungsstrategien und mögliche Unterstützungsangebote für belastete junge Menschen identifiziert.

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus einer Mitteilung des Umweltbundesamtes. Hier ist auch die vollständige Studie im PDF-Format zu lesen.

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COP27 und was jetzt nötig ist

Die 27. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, COP27, blieb hinter den Erwartungen zurück. Yvonne Ruf und Marcus Berret, Partner:innen bei der Unternehmens­beratung Roland Berger, waren vor Ort dabei. Sie sehen die Ergebnisse mit gemischten Gefühlen.

Die Resultate der letzten internationalen Zusammen­kunft zum Thema Klimakrise in Ägypten sind grundsätzlich eher enttäuschend. Es gab keine Einigung für einen Ausstieg aus Öl und Gas. Abgesehen vom geplanten Loss-and-Damage-Fonds, der Gelder für die katastrophalen Folgen des Klima­wandels bereit­stellen soll, gibt es wenig Historisches zu berichten.[...] Yvonne Ruf und Marcus Berret sind sich jedoch auch darüber einig, dass die Konferenz als Chance verstanden werden kann.

Ihre Ideen, welche Handlungen auf inter­nationaler und nationaler Ebene nun nötig sind, unterbreiten die beiden Fach­leute in dieser Folge des ZEIT für Klima-Podcasts – hinterlegt mit jeder Menge Fakten zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft.

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus einer Mitteilung von Zeit für X. (23.11.2022)

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SmartCity Osnabrück bittet um Beteiligung der Bürger:innen

Wie sieht das Osnabrück der Zukunft aus? Welche intelligenten Lösungen wünscht ihr euch für eure Stadt? Habt ihr Vorschläge, Wünsche oder Ideen, was euer Leben in Osnabrück verbessern kann? (App, eine Internetseite, technisches Gerät,...)

Unter dem Motto „Osnabrück wird smart – jetzt die Stadt der Zukunft mitgestalten“ startet die Stadt Osnabrück diese Woche eine großangelegte Bürgerbeteiligung zum Thema Smart City. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und Lösungsvorschläge für die großen und kleinen Herausforderungen, die ihnen begegnen, zu nennen. Dazu zählen Alltagsherausforderungen, städtische Dienstleistungen oder auch große Zukunftsherausforderungen wie Klimakrise und Mobilitätswandel.

 

WIE? Über die Webseite der SmartCity Osnabrück

BIS WANN? Bis einschließlich Sonntag, der 11. Dezember 2022

 

Die eingereichten Wünsche und Ideen werden ausgewertet und in sogenannten Zukunftslaboren mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Akteuren der Stadtgesellschaft diskutiert. Ab Sommer 2023 sollen dann erste Ideen umgesetzt werden.

Informationen zur Befragung stehen auch in Leichter Sprache zur Verfügung.

Die Teilnahme und die anschließende Auswertung erfolgen anonym. Falls ihr jedoch Interesse habt, an der Weiterentwicklung eurer Idee mitzuwirken, gebt bitte eure Kontaktdaten an. Die Daten werden ausschließlich für den hier genannten Zweck genutzt und im Anschluss gelöscht.

 

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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Das Netzwerk wächst

Wir freuen uns über ein neues Gesicht in diesem Monat als Klimabotschafterin!

Als neues Mitglied ist in diesem Monat Silke Meier aus Melle dazu gestoßen. Sie ist nicht nur Gärtnerin, Biologin und Imkerin, sondern ebenfalls Pädagogin und Kommunalpolitikerin. Der Klimaschutz liegt ihr besonders am Herzen, damit die Lebensgrundlagen der künftigen Generationen erhalten bleiben können. Silke Meiers Botschaft lautet: Nur mit vereinten Kräften können die Klimaschutzziele erreicht werden!

Neben dem Willkommen ist hierbei noch einmal der Hinweis für alle wichtig: Anregungen und Wünsche in Bezug auf das Netzwerk, auf Aktionen und auf den Newsletter etc. sind gerne gesehen.

Ganz herzlich Willkommen bei den Klimabotschafter:innen!

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Studie: Auswirkung der Eisbedeckung auf winzige Meerestiere

Wissenschaftlerinnen von der Universität Rostock und Senckenberg am Meer haben erstmals untersucht, wie sich Gemeinschaften von Meiofauna und Makrofauna unter verschiedenen Umweltbedingungen im Südpolarmeer zusammensetzen. Sie zeigen in ihrer im Fachjournal „Marine Ecology Progress Series“ veröffentlichten Studie, dass sich eine unterschiedliche Meereisbedeckung zwar auf alle Organismengruppen am Meeresboden auswirkt – die kleineren Tiere der Meiofauna aber deutlich stärker beeinflusst sind.

 

In ihrer großangelegten Studie werteten die Wissenschaftlerinnen 585.825 Individuen aus der Meiofauna – zwischen 32 und 500 Mikrometer große Tiere, wie Fadenwürmer, Ruderfußkrebse oder Bärtierchen – sowie 3.974 Tiere aus der Gruppe der Makrofauna – über 500 Mikrometer große Meeresbewohner, wie Ringelwürmer, Muscheln oder Asseln, aus.

Die meisten Tiere beider Größenklassen fand das Forscherinnen-Team in Regionen, in denen sich die Eisdecke regelmäßig öffnet und schließt: Dort fallen Eisalgen zum Meeresboden und Süßwasser, das aus dem schmelzenden Meereis frei wird, führt zu einer stabilen Schichtung der Wassersäule und einer Begünstigung von Algenblüten im freien Wasser. „In solchen Gebieten finden wir aufgrund des guten Nahrungsangebots insgesamt die meisten Tiere – es gibt jedoch deutliche Unterschiede bei der Meio- und Makrofauna. Die kleineren Organismen der Meiofauna sind abhängig von der Meereisbedeckung im Vorjahressommer, aber auch von der Anwesenheit des Eises gemittelt über die letzten neun Jahre vor unserer Probennahme. Die Makrofauna ist dagegen – so die Ergebnisse unserer Analyse – nur signifikant abhängig vom Meereis des Vorjahressommers“, so Säring.

Die Forscherinnen empfehlen daher, die Meiofauna in zukünftige Bewertungen des Einflusses von Umweltveränderungen auf die Ökosysteme des Südlichen Ozeans stärker einzubeziehen.

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus einer Pressemitteilung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Die gesamte Studie ist hier zu finden. 

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Projekteinsatz besonders gelobt

Der Klimaschutzpreis des Energiedienstleisters Westenergie steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. In Belm geht die Auszeichnung dieses Jahr an die Oberschule und die Belmer Integrationswerkstatt.

Ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro geht an die Oberschule Belm, die unter anderem nach einem mehrjährigen Verfahren im September die Auszeichnung zur “Umweltschule in Europa/ internationale Nachhaltigkeitsschule” erhalten hat. „Unsere Intention ist es, den Schülerinnen und Schülern das Thema Umwelt- und Klimaschutz näher zu bringen“, macht Schulleiter Christian Schiffbänker deutlich. In dem Schulprojekt "Future-Peers" etwa suchen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte selber aus, stimmen diese mit ihren Lehrern und der Schulleitung ab und setzen die Projekte anschließend selber um. Weitere langjährige Umweltprojekte in der Schule sind unter anderem auch der Bau von Nistkästen, ein jährliches Waldprojekt, Mülltrennung in den Klassenräumen und ein täglicher Schulhof-Müllsammeldienst.

Eine Bildungseinrichtung in Belm, die ebenfalls seit Jahren stark im Umwelt- und Klimaschutz engagiert ist, ist die Belmer Integrationswerkstatt (BIW), die 400 Euro Preisgeld bekommt. In der BIW werden Jugendliche und junge Erwachsene unter anderem in den Arbeitsbereichen Garten- und Landschaftsbau und Trockenmauerbau unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit qualifiziert. Durch den Bau der Trockenmauern, die vor allem im Belmer Ortsteil Haltern errichtet werden, wird dem Schutz spezialisierter Pflanzen und wildlebenden Insekten in entscheidender Weise entsprochen.

Bürgermeister Viktor Hermeler, der beide Projekte bereits seit langem kennt, lobte insbesondere den verantwortungsvollen Einsatz der Schülerinnen und Schüler und der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der BIW bei ihren Projekten.

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus einer Mitteilung der Gemeinde Belm. (16.11.2022)

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Großangelegte Studie weist den Nutzen hoher Wiesenflächen-Biodiversität für Natur, Landwirtschaft und Tourismus nach

Ein internationales Team um die Senckenberg-Forscher*innen Dr. Gaëtane Le Provost und Dr. Peter Manning hat in einer langangelegten Studie nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist. Die jetzt in der Zeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ erschienene Studie weitet dabei erstmals den Blick auf insgesamt 16 Ökosystemleistungen – von ökologisch bis kulturell – und betrachtet die Biodiversität landwirtschaftlich genutzter Wiesen- und Weideflächen im großen Maßstab. Die Forschenden zeigen: Von einer hohen Pflanzendiversität können lokale Akteur*innen vom Tourismus bis zur Landwirtschaft profitieren.

 

Untersucht wurden landwirtschaftlich genutzte Wiesen- und Weideflächen in verschiedenen ländlichen Regionen Deutschlands. Die Forschenden werteten Daten aus, die seit 2006 im Rahmen des Projekts „Biodiversity Exploratries“ kontinuierlich für Flächen in der Schwäbischen Alb, der mitteldeutschen Hainich-Dün-Region und dem Brandenburgischen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin erhoben werden.

„Die Flächen unterscheiden sich in Klima und Topographie und sind gleichzeitig beispielhaft für unterschiedliche Arten typischer Wiesen-Nutzung in Mitteleuropa“, erklärt Le Provost und fährt fort: „Wir haben insgesamt 150 Wiesenflächen über den Zeitraum von 2006 bis 2018 untersucht und dabei erstmals 16 verschiedene Ökosystemleistungen in den Blick genommen – von Futterqualität und Bestäubung über eine Vielzahl von Faktoren zur Bodenqualität wie Kohlenstoffspeicherung oder Grundwasserneubildung bis zu sogenannten kulturellen Ökosystemleistungen, die unser Naturerlebnis betreffen. Zum Beispiel die Möglichkeit zur Vogelbeobachtung – oder schlicht der wohltuende Anblick einer üppig blühenden Wiese und der akustische Reichtum, den eine artenreiche Wiesenfläche durch Vogelgesang und andere Naturgeräusche bietet. Bei sehr vielen Ökosystemleistungen konnten wir einen positiven Effekt durch hohe Pflanzendiversität nachweisen!“

In Kooperation mit dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung wurden unter anderem Anwohner*innen sowie Vertreter*innen von Naturschutzorganisationen und der Agrar- und Tourismuswirtschaft zu Workshops eingeladen und repräsentativ befragt. „Wir haben festgestellt, dass ausnahmslos alle befragten Gruppen von einer hohen Biodiversität profitieren könnten – von Anwohner*innen bis zum Tourismus“, berichtet Sophie Peter, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE.

Zuletzt konnte das Forschungsteam den Nutzen hoher Pflanzendiversität nicht nur für kleinere Flächen nachweisen, sondern nahm auch die Biodiversitätsdynamiken in Bezug auf die weitere Umgebung in den Blick. „Dass die Pflanzendiversität der Umgebung Einfluss auf die Bereitstellung verschiedener Ökosystemleistungen hat, ist eine wichtige Grundlage für lokale Entscheidungsträger*innen“, betont Manning und fasst zusammen: „Politische Entscheidungen zur Landnutzung werden meist im großen Flächenmaßstab getroffen. Dass auch in diesen Dimensionen eine hohe Pflanzendiversität Vorteile für alle Beteiligten bringt – das ist mit unseren Daten nachweisbar!“

 

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus einer Pressemitteilung von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN). (15.11.2022)

Die vollständige Publikation ist hier zu finden.

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Stadtradeln auch 2022 ein voller Erfolg

Bereits zum siebten Mal haben sich in Wallenhorst zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer an der Aktion „Stadtradeln“ beteiligt und drei Wochen lang kräftig in die Pedale getreten. 413 Teilnehmende waren in diesem Jahr dabei und haben vom 4. bis 24. September zusammen 82.193 Kilometer zurückgelegt.

 

„Das Stadtradeln ist in kurzer Zeit eine feste Größe im Wallenhorster Veranstaltungskalender geworden“, stellt Klimaschutzmanager Stefan Brune erfreut fest. Beim Team mit den meisten Kilometern seien die CDW-Radler eine feste Institution im Rahmen der Aktion geworden. Angeführt vom Teamkapitän André Schwegmann hätten sie auch dieses Jahr wieder das Team mit den meisten Kilometern gestellt. „Im Durchschnitt radelte jedes der 26 Mitglieder 279 Kilometer, sodass insgesamt 7.258 Kilometer auf das Konto der CDW-Radler gehen“, rechnet Brune vor.[...]

Unter allen Teilnehmenden verloste die Gemeinde Wallenhorst mehr als 40 Preise, die freundlicherweise von lokalen Partnern zur Verfügung gestellt wurden.[...] „Wer in diesem Jahr nicht zu den Gewinnern gehörte, hat aller Voraussicht nach im nächsten Jahr wieder die Chance“, berichtet Brune. Denn auch 2023 wolle die Gemeinde Wallenhorst beim Stadtradeln wieder aktiv dabei sein.

 

Stadtradeln ist eine bundesweite Kampagne des Klimabündnisses, an dem in diesem Jahr mehr als 2.500 Kommunen und mehr als 900.000 Radlerinnen und Radler teilgenommen haben.[...] Ziel der Aktion ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum als Gruppe oder Einzelner möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und somit die eigenen wie auch die CO2-Emissionen der teilnehmenden Kommune zu senken.

 

 

 

Das obige Textmaterial stammt aus der Pressemitteilung der Gemeinde Wallenhorst (14.11.2022). Bildquelle: Klima-Bündnis (14.11.2022)

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Hermeler und Steinkamp überreichen Expertise zur A33-Nord-Planung an Bundestagsabgeordnete

Am Montag (24. Oktober) luden die Bundestagsabgeordneten Anke Hennig und Manuel Gava die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region Osnabrück in den Bundestag ein. In konstruktiven Gesprächen und Diskussionen zu unterschiedlichen Themen wie frühkindliche Bildung, Ganztagsbetreuung in Kitas, Kulturförderung, Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Städte und Gemeinden oder Mobilitätswende tauschten sich die Bundes- und Kommunalpolitiker dabei aus.

Auch die Pläne für den Autobahnausbau in der Region waren ein großer Diskussionspunkt. Viktor Hermeler (Belm) und Otto Steinkamp (Wallenhorst) überreichten dazu eine aktualisierte Expertise von Prof. Dr. Jürgen Deiters an Hennig und Gava, um deutlich zu machen, dass ein Neubau der A33 Nord nicht erforderlich ist – nicht zuletzt aus Gründen der Wirtschaftlichkeit. „Man muss hier kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass die Kosten noch erheblich steigen werden. Einerseits durch die Baukostensteigerungen, die gerade bei öffentlichen Projekten aktuell kaum noch verlässlich zu ermitteln sind, andererseits durch einen deutlichen Anstieg der Kosten für umwelt- und klimapolitische Ausgleichsmaßnahmen“, erläuterte Steinkamp. Problematisch sei allerdings, dass die Kostenentwicklung nach der aktuellen Systematik des Bundesverkehrswegeplanes kaum noch eine Rolle spiele, ergänzte Hermeler. Beide Bürgermeister sind sich einig, dass die finanziellen Mittel deutlich sinnvoller einsetzt werden könnten, um den ÖPNV und den Radverkehr in und um Osnabrück zu auszubauen, womit sich auch die Pendlersituation für die Stadt Osnabrück deutlich verbessern würde.

 

Foto: Aktualisierte Daten zum Thema A33 Nord brachten Viktor Hermeler (links) und Otto Steinkamp (rechts) den Bundestagsabgeordneten Manuel Gava und Anke Hennig mit nach Berlin - Gemeinde Wallenhorst 

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Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Verbänden setzt sich für bessere Biomüll-Sammlung ein

Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Verbänden setzt sich mit den "Aktionswochen Biotonne Deutschland" für eine bessere Biomüll-Sammlung ein. Vier Wochen lang werben ab 7. November 2022 vor allem Kommunen in Deutschland für die Getrenntsammlung von Bioabfällen mit Aktionen vor Ort. Der Fokus der Aktionswochen liegt in diesem Jahr auf einer „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ zur Sensibilierung von Bürgerinnen und Bürgern. Das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt sowie zahlreiche Naturschutz- und Wirtschaftsverbände, Städte, Landkreise und kommunale Unternehmen unterstützen die bundesweite Aktion.

„Bioabfälle sind wertvoll: Jede Kartoffelschale, jede verwelkte Blume, jeder Gartenabfall in der Biotonne hilft Ressourcen zu sparen und ist gut für den ⁠ Klimaschutz ⁠. Denn aus Bioabfällen entstehen Strom und Wärme auf klimafreundliche Weise und was in der Biogasanlage übrig bleibt, geht anschließend genauso wie Kompost als Düngemittel auf den Acker oder in den Garten. Klar ist: Bioabfälle gehören in die Biotonne und nicht in den Restmüll. Biotonnen machen für Verbraucherinnen und Verbraucher die Entsorgung einfacher. Daher sollten sich noch mehr Städte und Landkreise für die Biotonne entscheiden.“

An der „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ können alle Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Ab 7. November erhalten sie nach Anmeldung jeden Tag wichtiges Wissen zu Bioabfällen und praktische Tipps zum richtigen Entsorgen über die Social-Media-Kanäle ihrer Stadt, ihres Landkreises, ihres lokalen Entsorgungsunternehmens sowie von der zentralen Website der Aktion Biotonne Deutschland. Auch wer kein Instagram oder Facebook nutzt, kann über die Webseite an der „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ teilnehmen. Dort gibt es auch nähere Informationen zur Aktion Biotonne Deutschland und zur Challenge

 

Die obigen Textauszüge stammen aus der Pressemitteilung des UBA.

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